Ermordeter russischer Journalist – tatsächlich eine reine Medien-Erfindung aus dem Westen?

Ermordeter russischer Journalist – tatsächlich eine reine Medien-Erfindung aus dem Westen?
Am 29. Mai wurde ein russischer Journalist in der Ukraine erschossen. Die westlichen Medien waren sich schnell einig – so jedenfalls wirkte die Darstellung -, wer verantwortlich dafür zeichnete: Putins Russland. Der Journalist galt als regierungskritisch. Nun passierte das Wunder: Der Mann tauchte wieder auf. Er ist nicht gestorben. Der Fall wirft zahlreiche Fragen auf.
Verschwörung der Verschwörung
Erstaunlich ist jetzt zunächst die Erklärung dafür, warum der Mann wieder auftauchen konnte – und warum der Mord – oder auch dieser Mord? – vorgetäuscht war. Die Erklärung ist interessant: Auf der Pressekonferenz in der Ukraine hieß es, es sei darum gegangen, Anschlagspläne des russischen Pendants, also des Geheimdienstes, zu verhindern.
Eine Inszenierung sondergleichen. Die Geschichte ist im Westen denn auch in allen Farben ausgewalzt worden – als noch nicht bekannt war, dass es sich um einen Fake handelte. Der britische Außenminister Johnson ließ per Twitter mitteilen, dass der Mord verurteilt werden müsse. Zudem gelte es, die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Schließlich ginge es auch darum, die „Verantwortlichen zur Rechenschaft“ zu bewegen. Nun ist die Frage, wen Johnson da jetzt, nachdem die Geschichte diese Wendung genommen hat, noch zur Verantwortung ziehen möchte. Dazu fanden zumindest wir noch keine passende Erklärung.
Der Journalistenverband in Deutschland ging sogar noch weiter: So wurde mitgeteilt, es sei ein regierungskritischer Journalist in der Ukraine erschossen worden. Es gelte „spätestens jetzt“, zumindest für die EU-Staaten, darüber nachzudenken, die WM in Russland in wenigen Wochen zu boykottieren.
Da hat der Journalistenverband nun offensichtlich sehr weit danebengeschossen. In mehrerlei Hinsicht. Zum einen ist ein Boykott offenbar ja nicht mehr begründet, zum anderen sollten gerade die Journalisten des Journalistenverbandes ihre Recherchepflichten kennen. Hier sind sie nicht nur auf eine Inszenierung hereingefallen, sondern haben diese gleich noch für politische Zwecke, zu denen sie eigentlich gar nicht berufen sind, zu missbrauchen.
Ein trauriger Fall.

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