Erschreckende Zahlen zur Fehleinschätzung in der Corona-Krise

Die Corona-Krise ist offenbar bei weitem überschätzt worden – zumindest in Teilen. Immer mehr Zahlen deuten darauf, dass die ersten Statistiken, die beispielsweise eine Übersterblichkeit behauptet haben, nicht greifen. So zeigen Daten, dass es beispielsweise in Großbritannien in den KW 14 und 15 in Pflegeheimen 7.500 gemeldete Covid-Verstorbene gegeben haben soll. Das “Health Service Jounral” (HSJ) jedoch stellte fest, dass etwa 80 % der Verstorbenen, die “überzählig” – also statistisch betrachtet zuviel verstorben sind – an anderen Ursachen verschieden seien. Dementsprechend lassen sich lediglich 1.500 der verstorbenen Patienten in Pflegeheimen in Großbritannien in der fraglichen Zeit auf das Corona-Virus zurückführen. Ein erheblicher Fehler, der beispielhaft ist.

Ohne Diagnose falsch zugeordnet

Diesem Aspekt nach sind von den 7.500 Menschen gleich 6.000 Menschen ohne eine Diagnose verstorben, die auf das Covid-Virus deuteten. Vielmehr sind diese Menschen in der Pflege oder zu Hause gestorben. Ohne einen Lockdown der Wirtschaft, so die Redaktion, wären diese Menschen möglicherweise in ein Krankenhaus gegangen – und dies möglicherweise hätte sogar Leben retten können. Ggf. wären diese Menschen allerdings auch an anderen Ursachen gestorben. Dennoch: Die Falsch-Deutung der Zahlen ist ein erheblicher Einschnitt in den gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Krise. Die nationale Gesundheitsbehörde in Großbritannien hatte angeordnet, dass Heimbewohner nicht in ein Krankenhaus überstellt werden sollen. Dies begründet sich u.a. darin, dass die Kapazitäten in den britischen Krankenhäusern schon ausgeschöpft waren.

Da die Heilungsaussichten bei Corona-Erkrankungen ohnehin als geringer galten, ist möglicherweise eine Vorauswahl getroffen worden. Der Bericht zeigt zudem, dass die Reaktionszeiten von Krankenwagen in Großbritannien sich in der fraglichen Zeit erheblich ausgeweitet haben sollen. Mit anderen Worten: Viele der Verstorbenen sind wahrscheinlich auch deshalb verschieden, weil das System überlastet worden ist – aber nicht direkt an den Covid-19-Folgen. Auf Basis solcher Zahlen allerdings stellen sich wiederum auch die Lockdown-Anordnungen anders dar: Die haben möglicherweise zahlreiche Leben gekostet. Auch ein Fehler im Gesundheitssystem, auf den wir hier eingehen. 

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