Erstaunliche Parallelwelt? Immer weniger Corona-Schwererkrankungen

Die Infiziertenzahlen in Deutschland sollen tendenziell steigen, heißt es nach verschiedenen Veröffentlichungen in den vergangenen Tagen und/oder Wochen. Dabei wurde zuletzt auch ein R-Faktor von 1,15 ausgewiesen. Der R-Faktor soll im Kern messen, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt bzw. statistisch aktuell angesteckt hat. Demnach steigt die Gefahr in Deutschland. Ist dem wirklich so?

Nachrichtlich: Aktuell sind nach Zahlen der dts Nachrichtenagentur die Fallzahlen keineswegs so eindeutig. Die Agentur fragt 401 Landkreise sowie kreisfreie Städte ab – Tag für Tag. Am Sonnabend meldete die Agentur 572 Neuinfektionen, die das Mittel der zurückliegenden sieben Tage auf 850 steigen ließen. Dies sind immerhin 28 Infizierte – über dieses 7-Tage-Mittel –  mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Infizierten stieg damit tatsächlich so stark wie zuletzt Mitte Mai. Hinter dieser Entwicklung stehen allerdings auch noch andere Zahlen. Die Inzidenz, die Zahl der Erkrankten pro 100.000, ist in Deutschland nach Zahlen des RKI mit etwas unter 7 angegeben worden. Dieser Wert gilt bis dato als vergleichsweise niedrig.

Krankenhausbetten kaum belegt

Zusätzlich allerdings weisen die Zahlen mehr als 9.000 freie Intensivbetten aus. Die Meldepflicht für Kliniken setzte etwa Mitte April ein. Damals sind annähernd 3.000 Betten belegt worden. Aktuell sind es noch 229 Betten – ein Allzeittief seit Beginn der Meldepflicht.

Unsere Meinung: Diese Entwicklung ist auf der einen Seite ohnehin erklärbar, denn die absolut Infizierten ist bekanntlich seit März/April gesunken, teils sogar rapide gesunken. Dementsprechend muss die Zahl der Intensivpatienten gleichzeitig fallen. Dennoch: Ein Allzeittief wie am Sonnabend, den 8. August, verweist darauf, dass zumindest die Zahl der schwer Erkrankten offensichtlich sinkt. Dies wiederum legt nahe, dass auch die offiziell steigende Zahl Infizierter zumindest keine besonders besorgniserregende Dynamik anzeigt. Deutschland ist weit davon entfernt, ein Problem im Gesundheitssystem zu erzeugen. Weitere Lockdown-Maßnahmen wären demnach überflüssig – im Gegenteil. Hier finden Sie mehr Informationen. 

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