EU: 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland – Deutschland macht sich lächerlich

EU: 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland – Deutschland macht sich lächerlich

Deutschland hat Unmengen an Hilfsmittel ins Ausland überwiesen. Dank und in der EU. Die EU hat Regelungen erlassen, die unsere Steuerkassen leer werden lassen dürften. Es reicht beim Kindergeld faktisch, dass Menschen in Deutschland gelebt haben, für wenige Monate oft und hier Anspruch auf das Kindergeld erwerben. Wenn dies dann geschehen ist, wird es teuer. Für uns. Denn der Anspruch verwirkt auch dann nicht, wenn diese Menschen ins Ausland gehen. Also etwa in das EU-Ausland. Dass die Summen an Geldern, die ins Ausland wandern, dabei explodieren, ist vor diesem Hintergrund kein Wunder mehr.

10 mal so hohe Summen

Die jüngsten Zahlen dazu sind horrend. Maßstab ist die Zahlungsbilanz für das Jahr 2010. Heute schreiben wir das Jahr 2018. Schon 2014 hat das Finanzministerium, damals noch unter Dr. Wolfgang Schäuble, ermittelt, dass sich die Kosten für die Überweisungen des Kindergelds ins Ausland mittelfristig auf 600 Millionen Euro einpendeln dürften. Dies wiederum ist ein Betrag, der weit über dem Zehnfachen dessen liegt, was noch 2010 bezahlt worden war.

Unglaublich eigentlich, denn die Gegenleistungen fallen gering aus. Das Kindergeld ist an sich eine Stützung für die hier lebenden Familien mit deren Kindern. Sowohl für das erste wie auch für das zweite Kind jeder Familie wird dabei ein Betrag in Höhe von 194 Euro fällig. Das dritte Kind wird mit 200 Euro subventioniert, während alle folgenden Kinder pro Kopf einen Ertrag von 225 Euro erbringen.

Erschütternd sind die Zahlen, die genau in dieser Angelegenheit aus Polen übermittelt werden. Denn im zurückliegenden Jahr sind gleich 102.939 Kinder mit Wohnsitz in Polen für ihre Eltern zur Einkommensquelle geworden und brachten Kindergeld. Kroatien liegt in dieser Rangliste gleich auf Platz zwei. Die Kinder, die Kindergeld aus Deutschland bringen, summieren sich auf immerhin 14.427 Personen. Tschechien beherbergt immerhin 16.421 Kinder mit einem solchen Anspruch.

Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die Eltern in Deutschland arbeiten und Steuern bezahlen. Das Kindergeld, das umgekehrt aus Bulgarien nach Deutschland fließen würde, beläuft sich auf nur 20 Euro.

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