EU-Banken vor dem dicken Ende?

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Der Verwaltungsratspräsident der Schweizer Bank UBS, Axel Weber, hat jetzt wissen lassen, dass es für Banken aus der EU innerhalb des internationalen Wettbewerbs nun enger werden dürfte. Die Banken leiden nicht nur unter den niedrigen Zinsen. Sie würden sich nach Meinung des Experten zu stark auf den europäischen Markt konzentrieren. Dort allerdings würden sie zu wenig verdienen – eben, weil die Zinsen so niedrig sind. In den USA sind die Zinsen der Zentralbank höher als in der Euro-Zone.

Die Zinsen in der Euro-Zone sind nicht nur niedrig, sie werden in den kommenden Monaten weiter sinken. Dies wiederum dürfte die Wettbewerbsfähigkeit der Banken weiterhin schmälern, meinen Beobachter des Marktes insgesamt. Axel Weber wiederum monierte, die Geldpolitik hätte nicht für eine solch lange Zeit festgelegt werden dürfen.

Vorsicht: Das dicke Ende kommt

Die Geldpolitik habe der noch amtierende EZB-Präsident Mario Draghi vielmehr besser der Nachfolgerin Christine Lagarde überlassen sollen. Die Kritik ist Beobachtern nach auf der einen Seite verständlich. Auf der anderen Seite jedoch würde die Nachfolgerin von Draghi ohnehin nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung ändern. Sie ist der Auffassung, die bisherige Politik der EZB sei richtig.

Die Banken jedenfalls in der Euro-Zone werden in den kommenden Monaten wegen der nachlassenden Konjunktur und angesichts niedriger Zinsen kräftig schwitzen, meinen auch andere Beobachter. Die Kurse vieler Institute wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank sind bereits nach unten gegangen. Dies sei nicht verwunderlich, heißt es bei den Kritikern der Zinspolitik der EZB.

Als Bankkunde sollten Sie dazu wissen: Die gesetzliche Einlagensicherung beläuft sich zwar auf 100.000 Euro. Allerdings garantiert der Staat nicht, dass diese Gelder im Zweifel gezahlt werden, auch wenn Angela Merkel und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück vor gut 10 Jahren genau diesen Eindruck zu erwecken versuchten. Schützen Sie sich – lesen Sie hier mehr.

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