EU-Kommission stellt Plan zur groß angelegten Überwachung durch KI vor

Die Kommission der Europäischen Union hat einen Plan, um künstliche Intelligenz künftig besser zu koordinieren. Speziell programmierte Algorithmen sollen nun verstärkt in den Bereichen ‚Migration und Infrastruktur‘ eingesetzt werden. Künstliche Intelligenz soll in den Bereichen Geoinformation und Erdbeobachtung maschinell mehr lernen und dann zum Einsatz kommen, berichtet das Online-Magazin „Heise“.

Das EU-Programm ‚Copernicus‘ besteht aus optischen und radarbasierten Satelliten. Die daraus generierten Bilder und Daten sollen für Umwelt- und Sicherheitsrelevante Belange genutzt werden. Der Hauptabnehmer im Bereich der Sicherheit soll Frontex sein, die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache. Diese will die Daten aus dem ‚Copernicus‘ System für ihre Grenzüberwachungssystem ‚Eurosur‘ nutzen. Das System ‚Eurosur‘ soll bereits jetzt schon in der Lage sein, legale von illegalen Schiffen zu unterscheiden.

Die EU-Kommission will künstliche Intelligenz jedoch noch in weiteren Bereichen zur Überwachung einsetzen. So auch im Bereich Klimawandel, Umweltschutz, Stadtentwicklung und Cybersicherheit. KI soll zur „Krisenfrüherkennung“ eingesetzt werden, in dem Daten aus dem Internet und aus Datenbanken von Ministerien verarbeitet werden. Das Verteidigungsministerium forscht bereits seit Jahren mit der IT-Firma IBM an solchen Programm-Modellen.

In dem Plan der EU-Kommission werden Daten als „Rohstoffe“ bezeichnet, die für die Nutzung von KI notwendig sind. Der Plan sieht vor, nicht personenbezogene Daten für die KI-Systeme der EU frei verfügbar zu machen. Gesammelte Daten, insbesondere maschinell erzeugte Daten, sollen in großen Speichern zusammengeführt, gesammelt und neu formatiert werden, damit sie anschließend im „gesamteuropäischen Datenraum“ verfügbar sind.

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten und den „privaten Sektor“ aufgerufen, an der Entwicklung des Plans teilzunehmen und mitzuwirken. Dazu sollen Satellitentechnik, das 5G-Mobilfunknetz, Glasfasernetze und Cloudsysteme ausgebaut werden. Startups und Innovatoren, die Entwicklungen in den Bereichen KI und Blockchain präsentieren wollen, will die EU-Kommission sogar Gelder zur Verfügung stellen.

Die Ausgaben für die Entwicklung eines umfassenden Überwachungsnetzwerkes durch KI liegen weit über dem, was die EU-Kommission bisher dafür ausgegeben hat. Das zeigt, wie ambitioniert der Plan zur Totalüberwachung ist. Gemeinsam mit dem Unternehmen ‚EuroHPC‘ will die EU-Kommission ein Netz von Supercomputern errichten. Diese sollen dann KI trainieren.

Wenn wir die EU-Kommission einfach so weiter gewähren lassen, steuern wir Zeiten zu, in denen jeder Schritt und jede Handlung von künstlicher Intelligenz überwacht wird. Der nächste Schritt ist dann, dass wir von Maschinen regiert und kontrolliert werden. Eine sehr erschreckende Zukunftsvision à la „Terminator“.

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