EU-Kommissionschef Juncker unter Verdacht: Erneut betrunken – mit der Fackel in der Hand?

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Zuletzt machte eine Nachricht die Runde, die EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in ein ungutes Licht rücken könnte. Der Kommissionspräsident hatte die Frau des Präsidenten Ruandas mit einer symbolisch gemeinten Flamme fast „angezündet“, wie es etwas spöttisch im Netz heißt. Eine Helferin rettete die Frau vor den Flammen – und das Netz fragt sich, wie es zu der Ungeschicklichkeit von Juncker kommen konnte.

Flamme als Erinnerung

Die Flamme selbst sollte an den Völkermord in Ruanda erinnern, der vor 25 Jahren die Welt erschütterte. Hunderttausende Menschen waren dem Gemetzel zwischen Hutsi (den „Tätern“) und Tutsi zum Opfer gefallen.

Kaum trug Juncker die Fackel mit der Flamme, hielt er sie der Frau des Präsidenten fast an deren Kleid. Eine Helferin, die sich frühzeitig auf Juncker zubewegte, hielt ihn zurück, während auch der Präsident seine Gattin zurückzog.

Nun fragen sich die Beobachter, ob dies eine reine Unaufmerksamkeit gewesen sei. Andere sprechen offenbar sogar bezüglich der Aufnahme im Netz von einer Fälschung. Dritte führen die Bewegung auf den möglichen Genuss von Alkohol zurück. Juncker stand bereits einige Male im Verdacht, dem Alkohol zu stark zuzusprechen. Seltsame Bewegungen des Kommissionschefs waren schon zuvor als „Ischias“-Verletzung gedeutet oder – je nach Betrachtung – umgedeutet worden.

Der Spott jedenfalls kennt kaum Grenzen. Nach einer Beobachtung, die „Jürgen Fritz“ auf seinem Blog „juergenfritz.com“ teilt, ist die Szene selbst im Video nicht in den ARD-Nachrichten aufgenommen worden. Sie gilt als „ausgeschnitten“. Auch die „Daily Mail“ oder die „New York Times“ sollen den Fauxpas entfernt haben.

Bleibt die Frage, warum diese Bilder herausgeschnitten worden sind, ob sie überhaupt ausgeschnitten worden sind – und welches journalistische Ethos wohl dahintersteckt, wenn unliebsame Ausfälle von Regierungsmitgliedern einfach nicht gezeigt werden. Das Bild der EU und der Leitmedien jedenfalls wird dadurch unter dem Strich nicht besser.

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