Eulen nach Athen tragen? — scusi

Die Zeiten sind lange vorbei, wo Griechenland so reich war, dass man es für überflüssig hielt „Eulen nach Athen“ zu tragen. Die letzte belastbare Vermögensübersicht eines wohlhabenden Attika (s. Region Athen) soll aus der Zeit des attischen Seebunds (377 v. Chr.) stammen. Damals wurde für die Finanzbehörde, die in alter Zeit offenbar noch funktionierte, alles bewegliche und unbewegliche Vermögen der Griechen auf 5750 Talente (ca. 100 Millionen Euro) geschätzt.

Wie heute sammelte sich einst das Vermögen bei der oberen Klasse, den Oligarchen. Die begannen reich geschmückte Paläste zu errichten, welche die öffentlichen Gebäude in den Schatten stellten. Der Aufwand für Gelage und Getränke wuchs bei den immer zahlreicher werdenden Gelegenheiten ins Maßlose und tüchtige Küchenchefs wurden hoch bezahlt. In Tarent gab es mehr Feste als das Jahr Tage hat.

Heruntergekommene Leute aus einst vornehmen Familien machten den Besuch der vielen Gelage zu ihrem Beruf und unterhielten mit ihren Scherzen die Gäste. Man nannte sie “Parasiten”. Die breiten sich bei uns auch heute wieder aus, vor allem in Politik, Medien und Banken. Die Sensationspresse (BLÖD) ist voll von ihren lustigen Geschichten:

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http://scusi.twoday.net/stories/1022400147/

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