Europas Selbstmord gegenüber der Türkei

Erdoğan hat sich verplappert
Sultan Erdogan

Mit der Unterzeichnung des Abkommens mit der Türkei zur Drosselung des Flüchtlingsstroms – das nach dem Völkerrecht im Übrigen gesetzeswidrig ist – hat die Führung der Europäischen Union sich noch ein bisschen mehr auf einen Pakt mit dem Teufel eingelassen. Ein großer Teil der drei Milliarden Euro jährlich, die Ankara bewilligt wurden, wird der Unterstützung der Dschihadisten dienen und folglich die Zahl der Migranten, die vor dem Krieg flüchten, vermehren. Vor allem führen die Europäer durch die Abschaffung der Visa mit der Türkei in den nächsten Monaten den freien Verkehr zwischen den al-Qaida-Lagern in der Türkei und in Brüssel ein. Durch die Zerschlagung der irakischen und syrischen Völker unter dem Druck der Dschihadisten, die sie indirekt finanzieren, und durch die Preisgabe des türkischen Volkes an die Diktatur des Präsidenten Erdoğan bereiten sie das Fundament für eine sehr weitreichende Konfrontation vor, deren Opfer sie selbst sein werden.

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Während der Pressekonferenz vom 18. März 2016 versuchte EU-Präsident Donald Tusk (ein Pole, der die deutschen Interessen vertritt) anscheinend, den Zorn des Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker (ein Luxemburger, der die Interessen der Vereinigten Staaten vertritt) zu besänftigen – zur allergrößten Freude des spöttischen türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu. © Europäische Union

Die Demokratie ist eine Straßenbahn. Man benutzt sie, um dorthin zu gelangen, wo man hin will, und steigt dann aus.
Recep Tayyip Erdoğan (1996)

Der Europäische Rat hat am 17. und 18. März 2016 einem Plan zugestimmt, der das Problem des massiven Zustroms von Flüchtlingen aus der Türkei lösen soll [1]. Die 28 Staats- und Regierungschefs haben sich in alle Forderungen Ankaras gefügt.

Wir hatten bereits analysiert, wie die USA es schaffen, die Ereignisse im Nahen Osten zur Schwächung der Europäischen Union zu benutzen [2]. Zu Beginn der aktuellen „Flüchtlingskrise“ waren wir die ersten, die beobachteten, dass dieses Ereignis bewusst ausgelöst worden war, und gleichzeitig, dass es unlösbare Probleme aufwerfen würde [3]. Unglücklicherweise haben sich alle unsere Analysen bestätigt, unsere Positionen wurden seither weitgehend von unseren Kritikern von damals übernommen.

Wenn wir jetzt einen Schritt weitergehen, untersuchen wir den Weg, auf dem die Türkei das Spiel an sich gezogen hat, und die Blindheit der Europäischen Union, die ständig einen Zug im Rückstand ist.

Recep Tayyip Erdoğans Spiel

Präsident Erdoğan ist kein Politiker wie die anderen. Und es sieht so aus, als ob die Europäer, weder die Völker noch deren Führung, sich dessen bewusst sind.

• Erstens hat er seine Wurzeln in Millî Görüş, einer pantürkischen islamischen Bewegung, die mit den ägyptischen Muslimbrüdern verbunden ist und die Einrichtung des Kalifats befürwortet [4]. Nach seiner Meinung – wie übrigens auch der seiner Verbündeten der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP) –, sind die Türken Nachfahren der Hunnen Attilas und diese wiederum Kinder des zentralasiatischen Steppenwolfes, mit dem sie die Ausdauer und Gefühllosigkeit gemeinsam haben. Sie bilden eine überlegene Rasse, die dazu berufen ist, die Welt zu beherrschen. Ihre Seele ist der Islam.

Präsident Erdoğan ist weltweit der einzige Staatschef, der sich auf eine Ideologie der ethnischen Überlegenheit beruft, die mit dem Ariertum der Nazis vollständig vergleichbar ist. Er ist gleichzeitig weltweit der einzige Staatschef, der die historischen Verbrechen seines Landes leugnet, insbesondere die Massaker an den Nichtmuslimen durch Sultan Abdülhamid II. (bei den Hamidischen Massakern 1894–95 wurden mindestens 80.000 Christen getötet und 100.000 Christinnen in die Harems gezwungen), dann durch die Jungtürken (mindestens 1.200.000 Tote durch den Völkermord an den Armeniern, den Assyrern, den Chaldäern, den Syriaken, den Pontosgriechen und den Jesiden zwischen 1915 und 1923); dieser Völkermord wurde mit Hilfe deutscher Offiziere durchgeführt, darunter Rudolf Höß, der spätere Leiter des Konzentrationslagers Auschwitz [5].

[…die unter dem Namen Sabbatianer bekannt gewordene Sekte infiltrierte die türkische Freimaurerei und hatte bereits vor dem Ersten Weltkrieg die Bewegung der Jungtürken vollständig in ihrer Hand. Auch der heutige türkische Spitzenpolitiker Gül ist dem Vernehmen nach Mitglied dieser Sekte. Dies wird in der Türkei besonders in islamischen Kreisen kritisch diskutiert.

Die Türkei als laizistischer Staat ist auch heute noch im Wesentlich eine jüdische Angelegenheit. Die Türkei und Israel haben aber auch bezüglich der Verschleierung des Genozids an den Armeniern gemeinsame Interessen. Die türkische Armee und ihre Offiziere sind mit der Freimaurerei und ihren zionistischen Zielen eins. Da kommt kein überzeugter Moslem hinein, mindestens kann er nicht hoch aufsteigen. Die militärischen Verbindungen zwischen der Türkei und Israel sind so eng, daß die Armeen und Luftwaffen beider Staaten auch gemeinsame Manöver veranstalten.

Die Dönmeh schafften es im 18. Jh. einen starken Ableger ihrer Bewegung in Polen zu installieren und wurden nach der Teilung Polens auch im zaristischen Rußland aktiv. Ein gewisser Jakob Leib Frank reiste in dieser Zeit in das türkische Imperium und konvertierte äußerlich zum Islam, um seine Reisetätigkeit zu erleichtern. Er ließ sich von einem Rabbiner der Dönmeh, die sich nach außen hin als Moslems ausgeben, initiieren und es wurde ihm nahegelegt, in die katholische Kirche einzutreten. Jakob Frank kehrte dann nach Polen zurück und nach seinen Angaben trat seine Anhängerschaft von 60.000 Menschen, die ihn für den Messias hielten, zum Katholizismus über. Das ist nicht wenig!

Fast alle katholischen Polen jüdischer Abstammung leiten sich bis heute von dieser Übertrittswelle her. Zu diesen Familien zählen auch die Wojtylas und Brzesinskis. Zbigniew Brzesinski, Sicherheitsberater Jimmy Carters, war übrigens ein Brieffreund Wojtylas und während des Konklave von 1978 in Rom. Die Verbindungen der zionistischen Frankisten in Polen und Rußland mit den türkischen Freimaurern, die sich von den Dönmeh herleiten, arbeiten auch heute noch. Polnische und türkische Emigranten unterhalten in den USA wirkungsvolle Kontaktnetze. http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/war-helmut-kohl-ein-frankist-luebeck-kunterbunt-de/]

Bei der Feier des 70. Jahrestags der Befreiung vom nazistischen Alptraum betonte Präsident Wladimir Putin, dass „die Konzepte der rassischen Überlegenheit und des Exklusivismus [Elitedenkens] den blutigsten Krieg der Geschichte ausgelöst haben“ [6]. Bei einem Marsch rief er dann – ohne die Türkei zu nennen – die Russen dazu auf, zur Erneuerung des Opfers ihrer Großeltern bereit zu sein, falls dies notwendig würde, um den Grundsatz der Gleichheit zwischen den Menschen zu bewahren.

[So hat die “Befreiung vom nazistischen Alptraum” ausgesehen:

1945 galt für alle Teile Deutschlands, was der Oberbefehlshaber der westlichen Besatzungstruppen, General Dwight D. Eisenhower, in seiner Weisung JCS 1067 angeordnet hatte: “Deutschland wird nicht zum Zweck der Befreiung besetzt werden, sondern als besiegte Feindnation. Der Zweck ist … die Besetzung Deutschlands zur Durchsetzung gewisser alliierter Ziele.” Die Direktive blieb bis zum 14. Juli 1947 in Kraft. Stalin drückte das Gleiche 1944 in einem Befehl an seine Truppen so aus: “Mit glühendem Haß im Herzen betreten wir das Land des Feindes. Wir kommen als Richter und Rächer.”

Im Sinne der Eisenhower-Direktive wurden dem Internationalen Roten Kreuz (IKRK) und der “UN-Hilfsorganisation zur Unterstützung von Flüchtlingen und Verschleppten” (UNRRA) von den Amerikanern untersagt, Nahrungsmittel an die deutsche Zivilbevölkerung oder an die deutschen Kriegsgefangenen zu verteilen. Der Hunger war unmittelbar nach der Kapitulation die erste Strafe für die Deutschen.

Die Hilfsgüter des IKRK wurden erst später in das besiegte Land gelassen, zuerst von den britischen Besatzungsbehörden ab Oktober 1945, dann ab Dezember 1945 auch von den Franzosen. Amerikaner und Sowjets wiesen die IKRK-Hilfen noch während des strengen Winters 1945/46 ab. Beide öffneten ihre Besatzungszonen erst im März und April 1946 für die Hilfssendungen des Roten Kreuzes. Infolge des Hungers und des Mangels an Kohlen für das Heizen im Winter starben bis 1948 zwischen drei und fünf Millionen Menschen an Erschöpfung, Tuberkulose, Ruhr und durch Selbstmord aus Verzweiflung über ihre ausweglose Lage.

Aufrufe zu Massenvergewaltigungen

Neben dem schlimmen Hunger war das ekelhafteste Schicksal, das die Deutschen damals traf, die Vergewaltigung unzähliger Mädchen und Frauen durch sowjetische, französische und amerikanische Soldaten. In der Roten Armee durch offizielle Aufrufe dazu aufgestachelt und in der französischen und der amerikanischen Armee geduldet, vergewaltigten Soldaten aus den drei genannten Staaten in den Monaten April bis Juli 1945 viele Hunderttausend deutsche Frauen, vom Kindes- bis zum Greisenalter; Tausende von ihnen zehn- bis zwanzigmal am Tag. Die Zahl der Vergewaltigungsopfer in den Tagen um den 8. Mai 1945 wird allein in Berlin auf 90.000 geschätzt. Unzählige Frauen wurden nach den Vergewaltigungen ermordet. Eine ebenfalls sehr hohe Zahl dieser Frauen hat sich damals aus Verzweiflung selbst getötet.

Verglichen mit der schlimmen Hungersnot, den Seuchen, dem ersten kalten Nachkriegswinter und der Vergewaltigung unschuldiger Mädchen und Frauen scheinen die anderen Schattenseiten dieser Zeit nur noch als Bagatellen: die Zensur von Zeitungen, Radio, Kino, der Literatur und der Schulbücher, der Verlust von Beruf und Stellung für viele deutsche Bürger, die Enteignungen, die Demontage von Fabriken und Industrieanlagen in der französischen und der sowjetischen Besatzungszone bis 1949, der Raub der deutschen Patente durch die Amerikaner und nicht zuletzt die Unterbindung der Arbeit der deutschen Zivilverwaltung zur Ordnung von Wirtschaft und Verkehr in der ersten Nachkriegszeit. Von “Befreiung” war 1945 für die allermeisten Deutschen nichts zu spüren.

Vertreibung von 16 Millionen Deutschen

vertreibung Die Folgen des 8. Mai 1945 für Deutschland

Flüchtlings- und Vertriebenenströme

Bei allen Lasten der Besatzungszeit konnten die in den vier Besatzungszonen Deutschlands lebenden Menschen wenigstens in ihrer Heimat bleiben. Anders erging es den deutschen Bürgern, die bis 1945 östlich von Oder und Neiße lebten. Mit der Niederlage gerieten die Landesteile Ostpreußen, Westpreußen mit der Stadt Danzig, Pommern, Ostbrandenburg und Schlesien und dazu die deutsch besiedelten Sudetenlande – insgesamt das Heimatland von etwa 14,5 Millionen Deutschen – unter fremde Herrschaft. Hinzu kam, daß mit der deutschen Niederlage auch 1,5 Millionen Deutsche aus den Gebieten ausgetrieben wurden, die bis 1919 deutsch oder österreichisch gewesen und infolge des Versailler Diktats Polen zugesprochen worden waren. Diese insgesamt 16 Millionen Deutschen flohen aus Ostdeutschland oder wurden systematisch vertrieben.

Unvorstellbare Grausamkeit

Das Schicksal der Vertreibung hatte viele Seiten. Da stand zum einen der materielle Verlust, den die Vertriebenen zu tragen hatten: Land- und Hausbesitz, Fabriken und Arbeitsplätze, Hausrat und Vermögen usw. Die meisten Vertriebenen hatten dabei nicht mehr nach Westen retten können, als sie tragen konnten. Dazu kam der ideelle Verlust der angestammten Heimat. Insgesamt hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg materiell und ideell mit dem Verlust von 114.000 Quadratkilometern Land bezahlen müssen, nahezu einem Viertel seines Staatsgebiets. Das Erschütterndste aber war der Akt der Vertreibung selbst. Er wurde mit unvorstellbarer Grausamkeit vollzogen. Man mag vieles davon den Gefühlen der Rache von Russen, Polen Tschechen und Serben für selbst erlittenes Leid und Unrecht zuschreiben und es auch damit entschuldigen, doch für die 16 Millionen Vertriebenen und Ermordeten war es subjektiv das genaue Gegenteil einer “Befreiungsaktion”. Zwei bis über zweieinhalb Millionen deutsche Bürger wurden noch am alten Wohnort oder auf der Flucht von den Vertreibern umgebracht oder sie sind vor Erschöpfung, Hunger, Durst, Kälte und Krankheit auf der Flucht umgekommen. Als weitere Todesursachen dieser Menschen sind schriftlich überliefert: Erschlagen, Erschießen, Erdrosseln, Ertränken, Erstechen, Tod nach mehrfacher Vergewaltigung, Entmannen, Kreuzigen, Totpeitschen und Tottrampeln durch Menschen oder Pferde, Vebrennen bei lebendigem Leib, Verstümmeln, zu Tode Rollen in Fässern und Vollpumpen mit Jauche. http://www.politaia.org/geschichte-hidden-history/die-vertreibung-der-deutschen-aus-dem-sudetenland-video/ ]

• Zweitens beherrscht Präsident Erdoğan, der nur durch ein Drittel seiner Bevölkerung unterstützt wird, sein Land nur durch Zwang. Es ist nicht möglich, die Meinung des türkischen Volkes genau zu erfahren, weil die Veröffentlichung aller Information, die die Legitimität des Präsidenten Erdoğan in Frage stellen, ab nun als Gefährdung der Staatssicherheit gewertet wird und sofort ins Gefängnis führt. Wenn man sich auf die letzten, im Oktober 2015 veröffentlichten Studien bezieht, unterstützt ihn hingegen weniger als ein Drittel der Wählerschaft. Das sind deutlich weniger als 1933 bei den Nazis, die damals 43 Prozent der Stimmen erhielten. Ein Grund dafür, dass Präsident Erdoğan die Parlamentswahlen nur durch grobe Fälschung gewinnen konnte. Außerdem:
- Die oppositionellen Medien wurden mundtot gemacht: Die großen Tageszeitungen Hürriyet und Sabah wie auch der Fernsehsender ATV wurden von Handlangern der Regierungsmacht angegriffen; die Ermittlungen zielten darauf ab, Journalisten und Presseorgane wegen Unterstützung des „Terrorismus“ anzuklagen oder dafür, diffamierende Äußerungen über Präsident Erdoğan gemacht zu haben; Webseiten werden blockiert; zahlreiche Dienstanbieter haben ihr Angebot oppositioneller Fernsehkanäle gestrichen; drei der fünf nationalen Fernsehkanäle inklusive des öffentlich-rechtlichen haben in ihren Sendungen deutlich die Regierungspartei begünstigt; die übrigen nationalen Fernsehkanäle, Bugün TV und Kanaltürk, wurden von der Polizei geschlossen.
- Saudi-Arabien, ein ausländischer Staat, hat sieben Milliarden Bücher als „Spende“ ausgeschüttet, um die Wähler davon zu „überzeugen“, Präsident Erdoğan zu unterstützen (das beläuft sich auf ungefähr zwei Milliarden Euro).
- 128 politische Zweigstellen der Partei der Linken (HDP) wurden von Handlangern der Partei Präsident Erdoğans angegriffen. Zahlreiche Kandidaten und ihre Teams wurden verprügelt. Mehr als 300 kurdische Geschäfte wurden ausgeplündert. Dutzende von HDP-Kandidaten wurden verhaftet und für die Zeit des Wahlkampfs in Untersuchungshaft genommen.
- Mehr als 2.000 Gegner wurden während des Wahlkampfes getötet, entweder durch Attentate oder aufgrund der Strafmaßnahmen gegen die PKK. Mehrere Dörfer im Südosten des Landes wurden durch Panzer der Streitkräfte teilweise zerstört.

Seit Erdoğans „Wahl“ hat sich eine Decke aus Blei über das Land gelegt. Es ist unmöglich geworden, sich durch die nationale Presse über den türkischen Staat zu informieren. Die wichtigste oppositionelle Tageszeitung Zaman wurde unter Aufsicht gestellt und beschränkt sich seitdem darauf, die Größe von „Sultan“ Erdoğan zu rühmen. Der Bürgerkrieg, der bereits im Osten des Landes wütet, dehnt sich – bei vollständiger Gleichgültigkeit der Europäer – durch die Attentate bis nach Ankara und bis nach Istanbul aus [7].

Umgeben von einer eng begrenzten Gruppe mit dem Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu herrscht Erdoğan fast allein. Während seines Wahlkampfs hat er öffentlich erklärt, er werde die Verfassung nicht einhalten und alle Machtbefugnisse würden nun an ihn fallen.

Am 14. März 2016 hat Präsident Erdoğan mit Bezug auf die Kurden erklärt: „Die Demokratie, die Freiheit und der Rechtsstaat haben nicht mehr die geringste Bedeutung.“ Er hat seine Absicht angekündigt, die rechtliche Definition von „Terroristen“ zu erweitern, um diejenigen darunter fassen zu können, die „Feinde der Türken“ sind – gemeint sind die Türken und die Nichttürken, die sich seiner Vorherrschaft widersetzen.

Für eine halbe Milliarde Euro hat Recep Tayyip Erdoğan sich den größten Palast bauen lassen, der je in der Geschichte der Welt von einem Staatschef belegt wurde – mit Bezug auf die Farbe seiner Partei, der AKP, der „weiße Palast“. Er dehnt sich über 200.000 Quadratmeter aus und enthält alle Arten von Diensten, auch ultramoderne Sicherheitsbunker mit Satellitenverbindungen.

• Drittens nutzt Präsident Erdoğan die Machtbefugnisse, die er sich im Widerspruch zur Verfassung genehmigt hat, um den türkischen Staat in einen Paten für den internationalen Dschihadismus zu verwandeln. Im Dezember 2015 konnten die Polizei und die türkische Justiz die persönlichen Beziehungen von Erdoğan und seinem Sohn Bilal zu Yasin al-Qadi, dem globalen Bankier von al-Kaida ermitteln. Er hat dann die Polizisten und die Staatsanwälte, die gewagt hatten, „den Interessen der Türkei Schaden zuzufügen“ (sic), kalt gestellt, während Yasin al-Qadi und der Staat einen Prozess gegen die linke Tageszeitung BirGün anstrengten, weil sie meinen Leitartikel „Al-Kaida, die ewige Hilfstruppe der NATO“, abgedruckt hatte.

Im letzten Februar lieferte die russische Föderation einen Geheimdienst-Bericht an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, in dem die Unterstützung des internationalen Dschihadismus durch den türkischen Staat bei Verstoß gegen zahlreiche Resolutionen belegt wurde [8]. Ich habe eine genaue Studie dieser Anschuldigungen veröffentlicht, die ebenfalls sofort von der Türkei zensiert wurde [9].

Die Antwort der Europäischen Union

Die Europäische Union hatte eine Abordnung geschickt, um die Parlamentswahlen vom November 2015 zu überwachen. Sie hat die Veröffentlichung ihres Berichts lange hinausgeschoben und sich dann entschlossen, eine kurze abgemilderte Version davon zu veröffentlichen.

In Panik versetzt durch die harten Reaktionen ihrer Bevölkerung auf den massiven Zustrom von Migranten – und für die Deutschen auf die Abschaffung der Mindestlöhne, die sich daraus ergab – haben die 28 Staatschefs und die Regierung der Union mit der Türkei ein Verfahren entwickelt, mit dem die Probleme gelöst werden sollen. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, deckte sofort auf, dass die gewählte Lösung gegen das Völkerrecht verstößt, aber in der Annahme, dass die Dinge nachgebessert werden können, ist dies nicht das Hauptproblem.

Die Union hat sich verpflichtet,
- 3 Milliarden Euro jährlich an die Türkei auszuzahlen, um ihr zu helfen, ihren Verpflichtungen nachzukommen, aber ohne Nachweissystem für die Verwendung dieser Mittel;
- dem Visazwang für Türken, die in die EU einreisen wollen, ein Ende zu setzen [10] – was nur eine Frage von mehreren Monaten, wenn nicht Wochen ist;
- die Verhandlungen über den Anschluss der Türkei an die Union zu beschleunigen – das wird hingegen sehr viel länger dauern und unsicher sein.

Mit anderen Worten: Geblendet durch die kürzliche Wahlniederlage von Angela Merkel [11] haben sich die europäischen Führer damit zufriedengegeben, eine vorübergehende Lösung zur Verlangsamung des Migrantenstroms zu finden, ohne nach einer Klärung des Ursprung des Problems zu suchen und ohne das Eindringen von Dschihadisten mit diesem Strom zu berücksichtigen.

Was haben wir angerichtet? © Europäische Union
Das Beispiel von München

In den dreißiger Jahren betrachteten die europäischen und US-amerikanischen Eliten die UdSSR aufgrund ihrer Vorbildfunktion [Vorbildfunktion? …. beim Massenmord an christlichen Russen und Ukrainern?, Anm. politaia] als Bedrohung für ihre Klasseninteressen [Meyssan weiß wohl nicht, wer die bolschwistische Revolution finanziert hat? – Anm. politaia]. Daher unterstützten sie gemeinsam das nationalsozialistische Projekt der Kolonisierung Osteuropas und der Zerstörung der slawischen Völker. Trotz der wiederholten Aufrufe Moskaus zur Schaffung eines breiten Bündnisses gegen den Nationalsozialismus nahmen die europäischen Führer alle Forderungen des Kanzlers Hitler an einschließlich der Annexion der von den Sudeten bevölkerten Gebiete.

[Dies war keine Annexion, sondern die Beendigung eines Zustands der Verletzung des Völkerrechts, welches die Alliierten mit Füßen traten.–>

SudetenlandKarteDer Gebirgszug der Sudeten, das nördliche Grenzgebirge der österreichischen Länder Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien zum deutschen Sachsen und Schlesien, war im 19. Jahrhundert Namensgeber für die topographische Bezeichnung „Sudetenland“. Dieser Begriffsdefinition folgte auch die Namensgebung der Provinz Sudetenland, die am 29. Oktober 1918 von deutschsprachigen Vertretern aus der Region gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und dem 14-Punkte-Programm gegründet worden war (die Ausrufung der österreichischen Provinz Sudetenland erfolgte einen Tag später), mit dem Ziel des Anschlusses an Deutschösterreich und an das Deutsche Reich, um sich der Fremdbestimmung durch den neuen tschechoslowakischen Staat zu entziehen. ….. (http://de.wikipedia.org/wiki/Sudetenland)-Anm. politaia]

Dies waren die Verträge von München (1938), welche die UdSSR dazu brachten, Rette-sich-wer-kann zu praktizieren und ihrerseits den Deutsch-Sowjetischen Pakt (1939) zu schließen. Zu spät begriffen verschiedene europäische, dann US-amerikanische Führer ihren Irrtum und beschlossen, sich mit Moskau gegen die Nazis zu verbünden.[Es darf gelacht werden: Deutschland wurde von der Internationalen Hochfinanz und ihren Statisten Roosevelt, Churchill und Stalin in den Krieg gezwungen – Anm. politaia]

Vor unseren Augen wiederholen sich die gleichen Fehler. Die europäischen Eliten betrachten die Republik Syrien als Gegner, entweder weil sie den kolonialen Standpunkt Israels vertreten oder weil sie hoffen, selbst die Levante erneut zu kolonisieren und sich die riesigen noch nicht erschlossenen Gasvorkommen anzueignen. Deshalb haben sie die geheime US-amerikanische Operation des „Regimewechsels“ unterstützt und vorgegeben, an das Märchen vom „arabischen Frühling“ zu glauben. Nach fünfjährigem Stellvertreterkrieg und der Erkenntnis, dass Präsident Baschar al-Assad noch immer da ist, obwohl sein Rücktritt tausendmal angekündigt wurde, haben die Europäer beschlossen, in Höhe von drei Milliarden Euro jährlich die türkische Unterstützung für die Dschihadisten zu finanzieren. Was nach ihrer Logik zum Sieg führen dürfte, also die Migration beenden müsste. Sie werden bald, allerdings zu spät, begreifen [12], dass sie mit der Abschaffung der Visumpflicht für die türkischen Staatsangehörigen die Freizügigkeit zwischen den al-Kaida-Lagern in der Türkei und in Brüssel genehmigt haben [13].

Der Vergleich mit dem Ende der dreißiger Jahre ist um so passender, als zur Zeit der Münchner Abkommen Österreich bereits durch das Nazireich annektiert worden war, ohne das dies nennenswerte Reaktionen der anderen europäischen Staaten hervorrief. Nun besetzt die Türkei bereits heute den Nordosten eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, Zypern, und einen Streifen von einigen Kilometern Tiefe in Syrien, den es durch einen Wali (Präfekt) verwalten lässt, der zu diesem Zweck ernannt wurde. Die Europäische Union passt sich daran nicht nur an, sondern ermutigt durch seine Haltung Ankara, die Annexionen unter Missachtung des Völkerrechts fortzusetzen. Die gemeinsame Logik von Kanzler Hitler und Präsident Erdoğan ist mit der Vereinigung der „Rasse“ und der Säuberung des Volkes begründet. Der erste wollte die Völker „deutscher Rasse“ vereinen und sie von „fremden“ Elementen (den Juden und den Roma) säubern, der zweite will die Einwohnerschaften „türkischer Rasse“ einen und sie von „fremden“ Elementen (den Kurden und den Christen) säubern.

Die europäischen Eliten glaubten 1938 an die Freundschaft Hitlers, heute glauben sie an die des Präsidenten Erdoğan.

Quelle: http://www.voltairenet.org/article190881.html

Übersetzung: Sabine

[1] “Next operational steps in EU-Turkey cooperation in the field of migration”, Voltaire Network, 16 March 2016.

[2] „Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Neue Rheinische Zeitung (Deutschland) , Voltaire Netzwerk, 27. April 2015.

[3] „Die gefälschte „Flüchtlingskrise““, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 7. September 2015.

[4] „Das nahende Ende des Systems Erdoğan“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 15. Juni 2015.

[5] „Die Türkei von heute setzt den armenischen Genozid fort“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 2. Mai 2015.

[6] « Выступление Президента России на параде, посвящённом 70-летию Победы в Великой Отечественной войне », Владимир В. Путин, Сеть Вольтер, 9 мая 2015.

[7] „Die Europäische Union hat jene aufgegeben, die kämpfen, um die Freiheiten in der Türkei zu verteidigen“, von Can Dündar, Übersetzung Horst Frohlich, Le Monde (Frankreich) , Voltaire Netzwerk, 19. März 2016.

[8] „Bericht des russischen Geheimdienstes über die aktuelle türkische Hilfe für Daesh“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 19. Februar 2016.

[9] „Wie die Türkei die Dschihadisten unterstützt“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 22. Februar 2016.

[10] “Roadmap towards a visa-free regime with Turkey”, Voltaire Network, 16 March 2016.

[11] „Alternative für Deutschland nimmt kein Blatt vor den Mund“, von Ian Blohm, Übersetzung Horst Frohlich, Strategic Culture Foundation (Russland) , Voltaire Netzwerk, 12. März 2016.

[12] „Offener Brief an die Europäer hinter dem US-israelischen Eisernen Vorhang“, von Hassan Hamadé, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 28. Mai 2014.

[13] “Israeli general says al Qaeda’s Syria fighters set up in Turkey”, Dan Williams, Reuters, January 29, 2014.

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7 Kommentare

  1. Wann ist das gleich nochmal gewesen, als ich Thierry Meyssan für einen seriösen investigativen Journalisten gehalten habe? Ohne die richtig stellenden Zwischenbemerkungen des Admins wäre der Text für mich unerträglich gewesen. Meyssan hat ja auch Ende vergangenen Jahres in Berlin zur 4. Souveränitätskonferenz eine Rede gehalten, die bei mir auch stellenweise mit Kopfschütteln quittiert wurde. Ich denke, wer solche “Verbündete” hat, braucht keine Feinde.

    Zu Erdo_wahn kann ich nur sagen: Ein vom Größenwahn getriebener Schwerverbrecher. Alle Türken, die unter der Gewaltherrschaft dieses Durchgeknallten zu leiden haben, wünsche ich alles erdenklich Gute. Es mag jetzt etwas pathetisch klingen: Die Völker der Welt (auch die unterschiedlicher Kulturen) eint die Notwendigkeit, sich vom Joch ihrer Peiniger zu befreien. Denn es ist immer und überall derselbe Feind.

      • Das vermute ich leider auch. Aber darin unterscheidet sich Erdoğan kaum von anderen NWO-orientierten Diktatoren. Und er ist einer von denen. Sonst wäre er von der Rockefeller und Rothschild-Mafia längst kaltgestellt worden.

        Was ich aber leider im eigenen Land beobachte: Auch alteingesessene “Deutsch-Türken” äußern sich hier und da positiv über diesen Tyrannen. Genauso wie noch immer eine beachtliche Anzahl komatöser System-Michels sich solidarisch hinter Merkel stellt. Dabei gäbe es einen effektiven Lösungsweg, der sich da ziviler Ungehorsam nennt. Viele befürchten den dadurch provozierten wirtschaftlichen Zusammenbruch. Aber der kommt so oder so.

  2. Europa wird es immer noch geben, wenn das Haltbarkeitsdatum gewisser Leute schon lange abgelaufen sein wird.

    Zum obigen Text:

    Auch wenn die MHP nicht ganz so stark gegen Erdogan opponiert, so würden die sich herzlöich bedanken, wenn sie als offensichtliche Verbündete der AKP bezeichnet würden. Das mag vielleicht für einige wenige MHP-Mitglieder so stimmen, jedoch die meisten MHPler, insbesondere deren Wähler, mögen sicherlich keine AKP und schon gar keinen Erdogan.

    Dann, was die angeblichen Massaker an den Armeniern angeht, so empfehle ich die Lektüre des Armeniers Orhan Dink, Bruder des von islamisten ermordeten Journalisten Hrant Dink. Mehr schreibe ich, wenn es sich ergibt. Nur noch so viel: In der Schweiz gewann Dogu Perincek ein Verfahren, weil er den angeblichen Holocaust “geleugnet” hätte. Es handelte sich bei dem sicherlich schecklichen Ereignis um einen ganz fürchterlichen Bürgerkrieg, bei dem sich die Türken und die Armenier (beide übrigens Staatsangehörige des osmanischen Reiches) und die Kurden erbitterte Kämpfe lieferten (die Armenier mit Waffen der Entente) und GEGENSEITIG ihre Dörfer zerstörten. Da gibts tausendfache Belege in den Archiven und man sollte sich fragen, warum Armenien die Archive noch nicht einmal für Leute freigibt, die weder auf der einen, noch auf der anderen Seite stehen. Den Türken zur Seite stand seinerzeit übrigens das Deutsche Rote Kreuz, die die Deportationen begleiteten. Ok, mehr schreibe ich darüber jetzt nicht, vielleicht ergibt es sich ja mal, wenn ein Faden über das Thema entsteht.

    Die HDP ist auch keine “Partei der Linken” sondern sie ist eine Kurdenpartei, die eindeutig kurdisch-nationale Ziele im Auge hat (was ich persönlich allerdings auch legitim finde, sollen sie halt, wenn es ihnen Spass macht) Ebenso wie die PKK keine Friedenstauben sind. Bomben in Mülleimer an Bushaltestellen zu deponieren ist nicht wirklich nett. Und Busse voller Lehrer in die Luft zu jagen auch nicht.—-> Terroristen. Nicht jeder Kurde ist für die PKK, das sind nur ca. 10%.

    Wegen der Säuberungen der AKP: Die wollen auch keine moderaten Sunniten oder Aleviten, die wollen nur ihre Leute sehen.

    *Dönme” heisst im Türksichen so viel wie “Konvertiert” und das mussten die jüdischen Leute ebenso wie z.B. auch in Europa, weil sie sonst kaum eine Möglichkeit gehabt hätten, beruflich hoch zu kommen. Nicht jeder “Dönme” ist ein Sabetaist, auch wenn die so bezeichnet werden. Sabetaist sind an und für sich nur die Leute, die denen hier angehörten:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schabbtai_Zvi

    Für die meisten Juden bzw. Dönme dürfte der Typ eher unter die Kategorie “Spinner” gefallen sein *g* Die Leute gibts übrigens auch in Europa, der konnte ziemlich viele Anhänger sammeln. Man könnte den am ehesten mit einer der vielen freikirchlichen Sekten vergleichen, die es heute gibt.

    Umgangssprachlich läuft jeder, der nicht als Moslem geboren wurde und den Islam angenommen hat, als Sabetaist, wenn er vorher die jüdische Religion hatte.

    Was die Haltung Europas angeht, so sehe ich das ähnlich wie der Autor:

    Wenn uns das was nützt, dann ignorieren wir halt ein wenig das bisschen Menschenrechtsverletzungen;-)

  3. Ich habe mir auch über Meyssan erstaunt die Augen gerieben und kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen.

    Die jährlichen 3 Mrd. Tribut ‘Europas’ an das Wahnomat tritt da als diskussionswürdige Info deutlich in den Hintergrund.

  4. “Kommentar: An einigen Stellen habe ich Bemerkungen (in blauer Schrift) eingefügt; Meyssan setzt (bewußt oder unbewußt) die verlogene alliierte Geschichtsschreibung als Faktum voraus und vergleicht so Äpfel mit Birnen. Kommentar Ende.”

    Das war auch mein Gedanke beim Lesen des Originals gestern. Absurd, was man teilweise für einen Stuss präsentiert bekommt. So auch hier bspw.:

    “Russland erinnert sich, wie sich die Welt in den 1930er Jahren veränderte. Damals war der König von England, Edward VIII, offen ein Nazi. Montagu Norman, der Gouverneur der Bank of England, finanzierte die Machtergreifung von Adolf Hitler mit Geld der britischen Krone [1]. Die Briten dachten so, einen Staat zu unterstützen, der fähig wäre, die Sowjetunion zu stürzen, die den Zar Nicholas II. eliminiert hatte und ihre kapitalistischen Interessen bedrohte. Jedoch während des zweiten Weltkrieges taten sie sich mit Stalin und Mao zusammen, gegen Hitler.”

    http://www.voltairenet.org/article190507.html

    Ich lach´ mich schlapp. “Jedoch während des zweiten Weltkrieges taten sie sich…”

  5. Danke für die sehr gute, aufschlussreiche Überarbeitung des Artikels vom sonst geschätzten Thierry Meyssan. Es wird Zeit, diese Geschichtsauslassungen und -verdrehungen nicht meht zuzulassen!

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