Explosionen im Iran: Chef der Raketenentwicklung Generalmajor Moghaddam tot — Update

Iran: Nach Terroranschlägen ist die Lage unter Kontrolle

Update  vom 15 November 2011:

Bilder westlicher Spionagesatelliten, die nach den Explosionen an der Alghadir-Basis der Revolutionsgarden 45 km westlich von Teheran aufgenommen wurden, vertieften am Montag das Rätsel um die Ursache des Ereignisses. Innerhalb von Sekunden wurde ein 52 Quadratkilometer großes Gelände um die Basis verwüstet — so als ob eine Nuklearexplosion stattgefunden hätte .. allerdings fehlt die radioaktive Strahlung. Die Wachmannschaften haben das Gelände abgesperrt und Spezialeinheiten verwehren den Zutritt zum Gelände.

http://www.debka.com/article/21484/

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DEBKAfile ist eine gute Quelle für Hintergrundnachrichten, wenngleich größte Skepsis geboten ist, da dieses Nachrichtenportal eng mit den israelischen Geheimdiensten verwoben ist. Über die letzten Explosionen im Iran (wir berichteten darüber) schreibt DEBKAfile:

“Generalmajor Hassan Moghadam, Chef der Sektion Raketenentwicklung und des Nuklearprogramms der Revolutionsgarden, wurde in einer von zwei aufeianderfolgenden Explosionen getötet, welche am Samstag, den 12. November 2011, an zwei Militärstützpunkten der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) 46 Kilometer westlich von Teheran auftraten. Die Tahl der Todesopfer wird offizielle mit 32 angegeben. Vierzehn Stunden nach den Explosionen konnte man immer noch Brände sehen und  und Detonationen hören. Die Quellen von DEBKAfile berichten, die betroffenen Basen befänden sich in Malard, einer Stadt im District Shahrya. Die Moadarres-Kaserne war zuerst betroffen, während die zweite, größere Explosion bei Amir-al-Mo’menin-Kaserne erfolgte.

Die Gewalt der Explosionen war derart groß, dass der iranische Rote Halbmond mit 45 Ambulanzen und 23 Bussen (umgerüstet zu Erste-Hilfe-Fahrzeugen) sowie einen Helikopter zu den zwei Unglücksorten eilte, um die Verwundeten zu versorgen. Es wurde aber nur sechs Leuten vom Rettungspersonal der Zutritt zur Moadarres-Kaserne gestattet und die  Amir-al-Mo’menin-Kaserne durfte wegen der Sensitivität der Anlage niemand betreten.

Vierzehn Stunden nach den Explosionen waren immer noch Detonationen zu hören und die Brände wüteten weiter. Die Umgebungsstrassen wurden gesperrt und Reportern wurde der Zutritt zur Szene verwehrt.

Unsere Quellen berichten, es gäbe zunehmend mehr Hinweise, dass die erste Explosion auf den fehlgeschlagenen Versuch zurückzuführen sei, einen Nuklearsprengkopf auf eine Shahab-3-Mittelstreckenrakete zu montieren.

Diese Explosion war so groß, dass Fensterscheiben in Teheran zu Bruch gingen und Geschäfte beschädigt wurden. Die Leute, die auf den Strassen zusammenliefen, fragten sich, ob Israel einen Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen durchgeführt oder die Raketenbasen der iranischen Revolutionsgarden zerstört hätte………..

Der Sprecher der Iranischen Revolutionsgarden, General Ramedan Sharif verwehrte sich scharf gegen die Vermutung, dass die Militärbasis etwas mit dem iranischen Atomprogramm zu tun habe. “Die Explosion hat nichts mit einem nuklearen Test zu tun,” sagte er in Antwort auf die weitverbreiteten Gerüchte. Er bestand darauf, dass die Explosion in einem Munitionslager stattgefunden hätte, welches Teil des “Selbstversorgungssystems” der Revolutionsgarde sei, ein Ausruck, mit dem sie ihre Munitionsfabriken und Fabriken für Raketenkomponenten bezeichnen.  Die iranischen Behörden melden nun 32 Todesopfer, geben aber keine Informationen über die Verletzten heraus, von denen die meisten in Krankenhäuser der IRGC anstatt in zivile Krankenhäuser gebracht wurden. Einige von den Verletzten könnten ausländischen Ingenieure oder Spezialisten sein, deren Anwesenheit Teheran ungedint vergergen will…….”

Der Telegraph berichtet in seiner gestrigen Ausgabe (13. November 2011) ebenfalls, dass Brigadegeneral Hassan Moghadam tot sei und vermutet dahinter  eine Sabotageaktion des Mossad:

“Die Behörden erklären, dass die Explosion (hier wird wohl nur auf die erste Explosion Bezug genommen, Anm. d. Ü.) ein Unfall gewesen sei, aber die Wichtigkeit der Position des Hauptopfers nährt Spekulationen, dass es sich um einen Sabotageakt gegen das Nuklearwaffenprogramm des Landes handelt.

Ein Kommentator aus den USA (Richard Silverstein) mit guten Beziehungen zum israelischen Militär sagte, ihm wäre erzählt worden, dass die Aktion vom Mossad ausgeführt worden wäre und zwar in Zusammenarbeit mit den Volksmudschahidin des Iran (MEK). Er zog einen Vergleich mit einer Explosion vor einem Jahr auf einer Shahab-3-Langstrecken-Raketenbasis, bei der 18 Menschen ums Leben kamen. Auch hier wurde von den Behörden als Ursache ein Brand in einem Munitionsdepot angegeben…..”

http://www.debka.com/article/21474/

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/8887322/Iran-missile-development-commander-killed-in-explosion.html

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