Fleischsteuer und Fleischverbote: So werden die Wehrlosen im Namen des Klimaschutzes behandelt

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Fleisch soll teurer werden. Die sogenannte „Fleischsteuer“ wird inzwischen von verschiedenen Parteien diskutiert und umfasst jeweils eine kleinere Abgabe auf den Verkauf im Supermarkt. Die Steuer widmet sich vor allem – angeblich – der Finanzierung einer Reform der Nutztierhaltung. Die Nutztiere werden derzeit insbesondere quasi-industriell gehalten (in größeren Betrieben). Tatsächlich aber dürfte hinter den neuen Kampagnen vor allem die Vorstellung stecken, Fleisch wegen des Klimaschutz-Programms zu „verbieten“.

Dies hat kürzlich dazu geführt, dass in einem Altenheim bereits ein fleischloser Tag eingeführt wurde – zwangsweise. Das Problem wird mithin auf dem Rücken der Älteren ausgetragen. Vorerst nur testweise. Der Bericht indes war erschütternd…

„Gehacktes“ mit Gemüse

„Hintergrund – dies ist nicht Teil des Berichts – sind u.a. die Gase, die Tiere in den Himmel stoßen. Das Redaktionsnetzwerk zitiert aus einem Bericht der „WAZ“, dass das Heinrich-König.Seniorenzentrum in Bochum nun versuche, den „Anteil (am Fleisch) zu verkleinern. Die Bratwurst etwa solle künftig nicht mehr 140 Gramm auf die Waage bringen, sondern nur noch 100 Gramm. Bolognese würde künftig nicht mehr das berühmte „Gehackte“ enthalten, sondern Gemüse.

„Wir sind da gerade in der Versuchsphase“, heißt es. Einmal in der Woche würde es lediglich vegetarisches Essen geben. Ein vollständiges vegetarisches Angebot jedoch sei nicht durchsetzbar, da dies betroffene Generation Fleischersatz nicht so gerne möge. Zudem sei es „natürlich wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten“.

Jeder Bewohner des Altenheims würde durchschnittlich 8 Tonnen CO-2 verursachen, so die Statistik der betreibenden Arbeiterwohlfahrt. Dies sei „achtmal höher, als es das Pariser Klimaabkommen vorsieht“. Etwa 40 % der CO-2-Emissionen würden auf die Verpflegung der Bewohner zurückzuführen sein. Deshalb starte das Heim das Projekt. Zahlreiche Bewohner würden indes kritische Fragen stellen. Wenn die zugrunde liegende Idee gut erklärt würde, so heißt es, würde es „viel Verständnis“ geben. Worin sich das Verständnis äußert, wie hoch der Anteil der Verständnisvollen ist, zeigt der Bericht nicht. Allerdings zeigt der Bericht immerhin, wie weit die Folgen des Pariser Abkommens inzwischen in den Alltag in  Deutschland reichen. Ein Erfolg u. a. der Kanzlerin. Wie auch immer der zu beurteilen sein mag. Welche Ideen die “Klimafreunde” noch haben, lesen Sie hier.

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