Framing der ARD: Meinung aus der Schweiz dazu – Dies sei Propaganda….

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Offen und ehrlich kommentiert die NZZ aus der Schweiz das neue Manual der ARD. Eine Vorschlagsliste, die Inhalt und Darreichungsform der öffentlich-rechtlichen Informationen in einen Rahmen stecken soll, der Wahrnehmungen beeinflusst. Milos Matuschek beschreibt in seinem Kommentar das Vorgehen der ARD.

Satireverdächtige Propagandatricks

Er spricht von satireverdächtigen Propagandatricks und zitiert: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“, „Gemeinwohlsender“, „wir sind ihr“. Er zitiert zudem die Vorschläge zur Vorgehensweise bei der Gestaltung von Debatten. Diese seien „lieber moralisch zu führen“. Grund dafür ist die Orientierung, der der Sender damit seinen Zuschauern direkt gibt. Und er zitiert die Tipps für „die Bekämpfung der gegnerischen Privatsender“ und Gegner bzw. Kritiker der „öffentlich-rechtlichen“. Diese sind nach den Worten des Manuals „demokratiefern“.

Der Kommentator erinnert dieser Vorgehensweise wegen an die Entstehung des Begriffs „Public Relations“. Der erst wurde von Edward Bernay entwickelt. Als Ersatz für die früher übliche Beschreibung als „Propaganda“. Es gehe darum, die Sprache zu kontrollieren. Über die Sprache könne das Denken kontrolliert werden. Und damit könnten wiederum demokratische Entscheidungen gelenkt werden.

Propaganda, so zitiert er Bertrand Russell, sei ein Mittel, „um in Demokratien Meinungen zu schaffen“. Noam Chomsky wiederum wird damit zitiert, die Medien seien eine „Konsensmanufaktur“. Medial-pädagogische Zwangsbeglückung, Umerziehungsanstalt – auch diese Begriffe nutzt der Kommentator in Bezug zur ARD.
Unangenehm für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland. Seine Empfehlung: Medienkompetenz. Hier helfe nur harte Arbeit. Die Beschäftigung mit dem menschlichen Geist, seinen Schwachstellen und die Anfälligkeit für Manipulationen. Eben das Framing, das die ARD sich hier so zwanghaft auf die Fahnen geschrieben hat. Wir würden zwar als Beitragszahler „objektive Berichterstattung“ erwarten und nicht, um für die Beeinflussung zu zahlen. Doch: So ist die Welt nicht. Wie die ARD jetzt selbst beschreibt.

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