Französische Mali-Invason greift nach Algerien über

Die laufende französische “Intervention” in Mali greift auf Algerien über – der nächste norafrikanische Staat, der nach der erfolgreichen Destabilisierung Libyens 2011 auf der Liste der geopolitischen Interessen des Westens steht.

Schon im August 2011 schrieb Bruce Riedel von der Brookings Institutioneinem von Großunternehmen finanzierten Think-Tank – einen Bericht mit dem Titel “Algerien wird als nächstes stürzen“, in dem er schadenfroh darlegte, dass ein Erfolg in Libyen die radikalen ELemente in Algerien stärken würde, insbesondere die AQIM (Al-Kaida im islamischen Maghreb). Riedel wies insbesondere auf die Besorgnis Algeriens hin, dass die Unruhen in Libyen zur Entwicklung eines sicheren Hafens und Schutzgebietes für Al-Kaida und andere extremistische Dschihadisten führen könnten.

Dank der NATO ist Libyen genau das geworden – ein vom Westen gesponsertes Schutzgebiet für Al-Kaida. Die libysche Al-Kaida, die unter dem Namen LIFG (Libyan Islamic Fighting Group) firmiert, ist mit der AQIM eng liiert, und wurde vor dem libyschen Krieg im Irak und in Afghanistan eingesetzt. Noch im Jahre 2007 gab Zarahiri, die damalige Nummer 2 von Al-Kaida, den Zusammenschluss der LIFG und der AQIM bekannt. Die beiden Gruppierungen bilden also ein und daselbe Geschmeiss. Ihr Chef heißt Abdul Hakim Belhaj. Der ist Militärgouverneur von Tripolis und half auch in Syrien aus.

Die westlichen Aggressoren gaben dem Belhaj alle nur denkbare Ünterstützung für den Umsturz in Libyen. Von den Bombenangriffen der NATO über die diplomatische Anerkennung der “Rebellen”-Regierung über Spezialstreitkräfte und  Waffen bis hin zu ausländischen Söldnern. In sieben Monaten führten die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten und der NATO 30 000 Missionen aus, darunter 10.000 Angriffe, einschließlich der Verwendung von mehr als 40 000 Bomben und Raketen. Libyen wurde schamlos ausgeplündert und befindet sich nun in einem genozidalen, rassistischen Hexenkessel. Das war der Zweck der Übung.

Nun breiten sich die Dschihadisten der City of London in Mali aus und bedrohen erneut Algerien. Blitzschnell verlegte Frankreich Truppen nach Mali, mittlerweile sind dort 1800 Mann im Einsatz. Frankreich bekämpft dort diejenigen Terroristen, die es selbst mitfinanziert, und will diese nach Algerien zurückdrängen. Auf diese Weise hofft man, über den Umweg Mali wieder nach Algerien zu kommen, aus dem die Franzosen 1962 hinausgeworfen wurden. In Wirklichkeit soll das ganze Durcheinander dem Westen ermöglichen, sich in Algerien einzumischen und dort zu intervenieren, nachdem die AQIM 2011 bei ihrem Versuch, einen politischen Umsturz zu provozieren, von der algerischen Regierung entscheidend geschlagen und nach Mali und Libyen abgdrängt wurde.

Algerien bemühte sich indessen, das jüngste Geiseldrama in Amenas an der liybschen Grenze selbst und vor allen Dingen schnell zu lösen, denn Großbritannien und die USA boten schon “Hilfe” an. Der algerischen Regierung ist klar, dass diese “Hilfe” – einmal im Lande – fatale Konsequenzen haben könnte.

http://www.informationclearinghouse.info/article33603.htm

http://www.globalresearch.ca/by-design-french-mali-invasion-spills-into-algeria/5319313

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen