„Freiwillige“ Corona-App startet – Die große Irreführung

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Die lange geplante staatliche Warn-App für Smartphones soll in der kommenden Woche an den Start gehen. Merkel-Sprecher Seibert sagte, die App wird zunächst vorgestellt und kann dann heruntergeladen werden. Die App soll im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus eingesetzt werden. Merkel & Co. „bauen“ darauf, dass möglichst viele „freiwillig mitmachen“.

Spahn sagte den Medien, dass die „freiwillige App“ zur digitalen Nachverfolgung von Infektionsketten dienen soll. Die Entwicklungszeit bis jetzt sei gebraucht worden, um die hohen Anforderungen zu erfüllen. Die App müsse auf allen Handys genutzt werden können und immer aktiv sein. Die Merkel-Regierung will dazu eine breite Kampagne für die „freiwillige“ Nutzung starten. Spahn sagte, wenn schon bald einige Millionen Bürger von der App überzeugt sind, sei er zufrieden.

Die Tracing-App soll angeblich dafür konzipiert worden sein, um Infektionsketten leichter nachverfolgen zu können. Wenn ein Nutzer positiv getestet und dieser Status in der App erfasst sei, sollen andere App-Nutzer darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufhalten oder aufgehalten haben. Spahn sagte, die App sei ein wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten. Sie solle helfen, Kontaktpersonen schnell zu informieren und zum Testen einzuladen.

Spahn sagte, die App solle auch für den Datenschutz Vorteile bringen. Bei der Abfrage der persönlichen Kontaktdaten in Restaurants oder Gottesdiensten könne man ja auf der Liste auch die eingetragenen Daten des vorherigen Gastes lesen. Da sei es mit dem Datenschutz oft nicht weit her, sagte Spahn. Die Regierung strebe bislang aber keine gesetzliche Grundlage für die App an. In der Datenschutzverordnung sei alles Notwendige geregelt – etwa zur Freiwilligkeit und zur ausdrücklichen Einwilligung für jede Nutzung der Daten.

Seit der Wiedereröffnung der Gastronomie müssen Restaurants und andere Betriebe mit Publikumsverkehr in fast allen Bundesländern zur Erfüllung von Corona-Auflagen die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen. Eine neue App soll die gewöhnlich auf Stift und Papier basierende Prozedur „vereinfachen“ und zugleich verhindern, dass Neuankömmlinge die Daten anderer Gäste auf einem Formular einsehen können.

Inhaber von Restaurants oder anderen Betrieben scannen die QR-Codes der Kunden mit der App ein. Die Daten werden angeblich nur auf dem als Scanner verwendeten Gerät lokal gespeichert. Die Daten können dann als Excel-Datei exportiert werden, sodass der Inhaber eines Restaurants die von unterschiedlichen Kellnern mit jeweils eigenem Gerät gescannten Kontaktdaten zusammenführen kann. Neben den vom Gast angegebenen Daten zu Name, Straße, Stadt und Telefonnummer wird auch der Zeitpunkt des Eintreffens und Verlassens der Lokalität gespeichert sowie die Tischnummer.

Dass die Corona-App freiwillig auf jedes Handy heruntergeladen werden soll, dürfte dem Reich der Märchen entspringen. Denn bei den automatischen Updates, denen man zustimmen muss, damit das Handy weiter funktioniert, ist die Covid-19-App bereits aufs Handy geladen worden. Sie ist in den Google-Einstellungen zu finden. Es dürfte auch dem Reich der Märchen entspringen, dass Spahn die „Pandemie“ bekämpfen will und dass die Daten, die durch die Apps gesammelt werden, geschützt sind. Mit dieser App ist die Totalüberwachung erreicht.

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