Fridays-for-future-Aktivist bei den Grünen schämt sich: Grüne sollen Homöopathie bekämpfen

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Die Grünen hatten auf ihrem Parteitag im November 2019 ursprünglich einen Antrag auf der Liste, nachdem die Partei die Homöopathie ablehne solle. Die Grünen nahmen den Antrag schließlich von der Parteitagsliste. Beobachter verwiesen darauf, die Partei habe Angst davor, dass sie es sich mit einigen Sympathisanten verscherzen könne. Der Antragssteller Tim Denisch ist auch Aktivist bei „Fridays-for-future“ und bekannte bei „bento“ öffentlich, sich für die Grünen zu schämen. Denn die klimafreundliche Partei berufe sich ja auch bei der Debatte um den Klimawandel auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Dies solle in der Medizin nicht anders sein.

Die schnelle Wissenschaft….

Erstaunlich genug, so Beobachter jetzt, dass die Fortschrittsgläubigkeit so rasch und nachhaltig um sich greift, um für Schamgefühle zu sorgen. Denn zumindest in der Klimadebatte um den Anteil von Menschen an der Erderwärmung hat sich entgegen der Annahme des „Grünen“ noch keine wissenschaftliche Erkenntnis durchgesetzt. Vielmehr beschäftigt sich ein Großteil der Studien zum Thema keinesfalls damit, ob Menschen das Klima beeinflussen würden oder nicht.

Mit anderen Worten: Ein Großteil der Klimaforschung wiederum beruht darauf, Modelle für den Klimawandel zu erstellen, die in größeren Zeiträumen greifen, die Erwärmung und Erkaltung beschreiben und dann versuchen, diese analytisch nachvollziehbar zu erklären. Die Variable Mensch wird durch eine Minderheit der Studien eingebracht. Zudem ist der Anteil derjenigen, die dem Menschen dort einen Hauptanteil an der Erderwärmung zuschreiben, noch einmal in der Minderheit.

Die Argumentation des „Grünen“, der sich schämt, ist demnach zumindest aus Sicht der Wissenschaftlichkeit ausgesprochen dünn. Könnte es sich ähnlich mit der Homöopathie verhalten? Immerhin hatte die Universität Marburg 1992 noch versucht, das Fachgebiet in den Lehrplan aufzunehmen, wogegen sich wiederum Professoren erfolgreich wehrten. Die damals bekannt gewordene „Marburger Erklärung“ gegen die Homöopathie hat jedoch eine Schwäche: Die unterzeichnenden Professoren, die sich wehrten, sind nun genau Vertreter jener Lehre (der Schulmedizin und ihrer Forschung), die wiederum faktisch in Gegnerschaft zu homöopathischen Hypothesen steht. Ist dies die Basis für die objektive Ablehnung der Homöopathie? Klimawandel, Homöopathie und die Wissenschaftsgläubigkeit dieses sich schämenden „Grünen“ zeigen, wie verengt die Weltsicht nach Jahren der Gegenaufklärung in Deutschland wieder ist.

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