Fukushima und der Pazifik: Interview mit Leuren Moret – Teil 2+3

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Interview von Dr. Jim Fetzer vom US Magazin Veterans Today, November 2013:

Fukushima & Pacific: Leuren Moret & Rad Chick Teil 2 & 3

Hier nun zum 2. und 3. Teil des Interviews, das uns aus berufenem Munde weitere haarsträubende Details zu den, auch uns betreffenden, gewaltigen Ausmaßen der Vergiftung der Umwelt weitere Informationen liefert. Es geht darum das wir uns, ganz im Sinne der Befragten, langfristig auf die Katastrophe einrichten, und unsere Handlungen entsprechend ausrichten lernen. So wie Ken Rohla davon berichtet das ORMUS-reiche Bergregionen die Strahlenfracht signifikant blockieren können; so wie es z. B. auch Nahrungsmittel und Kräuter gibt, die aufgrund spezieller biologischer Profile entsprechenden Gesundheitsschutz bieten können. Es gibt Wasser in kolloidaler Form, welches Gifte im Körper neutralisieren hilft und vieles mehr. Deshalb sollten uns diese erschütternden Nachrichten weiterhin dazu veranlassen, auch als Konsumenten unser Geld dort auszugeben, wo wir uns, unseren Familien, und der Umwelt helfen können. Dazu braucht es eben auch, und gerade jetzt, diese ‘schlechten’ Nachrichten, damit viele Menschen die sie normalerweise lieber vermeiden würden, auch die Chance bekommen ‘ein weiteres Fenster ihrer Einsicht zu öffnen’. Wenn man sich zu stark auf den Fortbestand der Komfortzone verlässt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man sich auf einmal verlassen fühlt. Der Haken ist dabei wohl der, das man sich zu lange auf das Spezialistentum der ‘Macher’, verlassen hatte, auf diejenigen ‘die es schon richten werden ‘. Wo das in Technik und Politik hingeführt hat, darf man nun in täglich anklagender Weise in Fukushima betrachten. Auch sind den Stimmen, die da meinen, das es sich hier nur um eine Panik machende Propagandaveranstaltung der Untergangspropheten handele, deutlich die medizinischen Fakten der tausende an Schilddrüsenkrankheiten und Krebs leidenden Kinder in der Region entgegen zu halten. Man liest ja gelegentlich sogar das angeblich radioaktiver Müll bewusst abgeworfen worden sei, um diese Weltuntergangspanik weiter zu schüren. Abstruser gehts wohl nimmer! In diesem Sinne ist es wohl auch mangels der Informationen aus dem Mainstream angebracht, die Dinge so zu sehen, wie sie sich aus vielen Quellen zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen, damit die entsprechenden Vorbereitungen in der Anpassung des Lebensstils mit seinen gesundheitserhaltenden Methoden leichter in die Wege zu leiten. Die Geschichte vom Rettungsboot, in dem sich der junge Pi zusammen mit einem Tiger befand, nachdem das Schiff mit der Menagerie des Vaters in den Tiefen des Pazifik versunken war, nimmt so wohl auch für uns alle eine tiefere Bedeutung an, deren Symbolik uns wohl noch viele Jahre in Atem halten wird. Der Weg ist inzwischen weit offen für ein Umdenken auf ganzer Linie

Übersetzung Sophyama, London

Teil 2: Mutationen und weitere Hinweise des Fallout

 http://www.youtube.com/watch?v=hCnFkIz4P4g

 0:28 Dr. Jim Fetzer: Wir haben inzwischen Anzeichen von radioaktiver Verseuchung in Michigan. Können Sie uns darüber etwas mitteilen?

0:34 Christina Consola/Radchick: Ja, natürlich. Schon im ersten Sommer 2011 beobachtete ich als passionierte Hobbygärtnerin, die seit 17 Jahren ihr eigenes Gemüse anbaut, das verstärkte Auftreten von Mutationen. Denn mein professionelles Interesse lag im Bereiche der Genetik und  der Erforschung der Netzhautpathologie. Mir fiel aber vor 2011 nichts ungewöhnliches in der Natur auf, Aber sehr schnell häuften sich die Anzeichen das da etwas ungewöhnliches in Bewegung geraten war. Organismen, die auf einmal viel schneller wuchsen, Organismen, die auf einmal total viel Wasser aufnahmen, Das wurde besonders bei Löwenzahn und anderen Wildkräutern deutlich. Auch fiel mir auf, das die jungen Bäume schneller wuchsen. Als ich mich dann mit den Forschungen aus Tschernobyl beschäftigte, insbesondere den Analysen vom Blattwerk der Bäume, der Wildblumen, und später auch von Tieren, richtete ich auf Facebook eine Seite mit dem Titel Mutation-watch ein, wo seither alle Leute ihre Beobachtungen mit einbringen können. Jetzt erreichen mich jeden Tag viele e-Mails. Dort heißt es unter anderem ‘Ich habe 30 Jahre lang Mais angebaut und  habe in der ganzen Zeit noch nie solche Dinge zu sehen bekommen’, oder ein anderer sagt ‘Ich habe diese Bäume auf meinem Gelände und  noch nie beobachten können, das sie dreifache oder vierfache Sämlinge hervor brachten. All das zugestellte Bildmaterial zeigt genau die Veränderrungen, die auch in Folge der Tschernobyl Katastrophe festgestellt wurden. Ähnliche Dinge waren auch schon von Three Mile Island (1978) bekannt. Ich machte die Bekanntschaft mit einer Frau, die Mary Osbourne heißt, die als ‘Mutationsfrau’ von Three Mile Island bekannt wurde.

 Wenn irgendjemand etwas merkwürdiges in seinem Garten feststellt kann er sie anrufen und sie kommt, um Bilder für ihre Dokumentation davon zu machen. Im Laufe der Jahre hat sie tausende von Bildern geschossen, und wenn man unsere neueren Bilder neben die ihren legt, kann man kaum Unterschiede feststellen. Damit wir diese Bilddokumente auch weiter auswerten konnten müssten wir das Pflanzenmaterial eigentlich im Labor testen. Es gibt aber kaum einen Weg dies zu tun, denn die Universitäten erlauben es einem kaum mit den Pflanzen anzustecken und sie dort mit ihren sehr teuren Gerätschaften einfach zu testen. Selbst, um einen kleine Probe einer Pflanze zu testen würde Stunden in Anspruch nehmen. Deshalb sind wir im momentan darauf beschränkt die Veränderungen Photographisch zu dokumentieren. Das Bildmaterial ist allen anderen Forschern frei zugänglich, die ihre eigenen Forschungen betreiben wollen. Wir fordern deshalb die Öffentlichkeit über die neuen Medien auf, uns mit soviel Material wie möglich zu unterstützen. Von daher ist es auch wichtig, all den Umweltorganisationen und Regierungseinrichtungen, die eigentlich aktiv unsere Interessen wahrnehmen sollen, zu verstehen zu geben, das sie uns warnen sollen über den täglichen Fallout, oder andere Kontaminationen unserer Lebensumwelt. Sie erfüllen einfach nicht ihre Aufgaben, wenn man all die unzähligen Hinweise betrachtet, die wir zusammengetragen haben.

 3:22 Dr. Jim Fetzer: Es ist schon merkwürdig wenn man bedenkt ,das diese Effekte deutlich quer durch das gesamte Land festgestellt werden konnten. Von San Francisco und der Bay Area und so weiter , aber Michigan ist für sich genommen total merkwürdig. Leuren, ich habe diese neue Studie gesehen, die aufzeigt wo die Kontaminationen besonders stark sind. Dort zeigt sich das die am meisten betroffene Gegend Chicago zu sein scheint. Kannst du uns sagen, was das bedeutet? Gibt es dazu Interpretationen, die dem Umstand gerecht werden, das es da Gegenden sind die so unerwartet stark betroffen sind?

 4:01 Leuren Moret: Bezieht sich das auf den Artikel mit dem Titel ’28 Regionen der Westküste werden geröstet’?

 4:08 Dr. Jim Fetzer: Ja.

 4:11 Leuren Moret: Ok, Erst einmal muss gesagt werden: Dieser Artikel bezieht sich auf die kombinierten Effekte des radioaktiven Fallout aus unterschiedlichen Quellen. Ein Teil der Verunreinigungen stammt aus, quer durch die USA verteilt arbeitenden Nuklearanlagen, die täglich die Stratosphäre belasten. Deshalb sieht man diese Konzentration von warnenden Nuklearsymbolen über die Ostseite des Landes verteilt. (Chicago, Boston, New York usw.. ; d Übers.) Diese sind schon seit den sechziger und siebziger Jahren in Betrieb. (…und fallen auch allmählich auseinander; d. Übers.) Dazu kommen dann die Verunreinigungen aus militärischen Projekten, der abgereicherten Uranmunition, die auf den Übungsplätzen während Tests und Manövern abgeschossen werden. Dieses Zeugs ist inzwischen über die gesamte USA verstreut, da jede Basis mit diesem Zeugs kontaminiert ist. Dazu kommt dann noch der Fallout und das herab regnen des Plutoniumstaubes von Irak, Afghanistan und Libanon. (sie meinte wohl: Libyen ; d. Übers.) Dies Stäube werden über die gesamte Eurasische Landmasse verweht und treiben mit den Jetstreams dann über den Pazifik wobei sie dann schlussendlich über Kanada und den USA abregen. Das ist ein weiterer Teil der erhöhten Strahlungswerte in den USA. Dazu kommt dann noch Fukushima, das die Liste von ganz oben anführt. Ich glaube das die hohen Werte an den westlichen Hängen der Rocky Mountains auf Fukushima zurück zu führen sind. Der alarmierenden sprunghafte Anstieg der Todesraten in den USA wurde in besonders hohem Masse an den Westhängen der Rockies beobachtet. Das hat mit dem Transport der Strahlenfracht in den Regenwolken von West nach Ost zu tun.

 6:38 Dr. Jim Fetzer: Christina hast du die Karte gerade vor dir während wir reden? Es würde mich auch deine Sichtweise interessieren, was du aus der Verteilung der Hotspots machst? Gibt es da irgendetwas, was dir besonderes aufgefallen ist?

 6:54 Christina Consola/Radchick: Ich habe die Karte leider nicht vor mir, aber ich sah sie mir genau an. Ich schaute mir aber die Transportwege der atmosphärischen  Luftströmungen an , und entwickelte daraufhin eine Prognose für das erste Jahr nach dem Unfall. Ich habe versucht darzustellen wo die Regenfälle am meisten aktiv sein würden. Das brachten wir dann in Zusammenhang mit den Messstellen für Radioaktivität, um die Beziehungen zwischen Strahlenwerten und Regenfällen zu korrelieren. Unsere Voraussagen trafen dann auch mit einer Genauigkeit von 90-95% ein. Etwas was mir im täglichen Zyklus der Beobachtung besonders auffiel, war, das die Große Seenplatte am stärksten betroffen zu sein schien. Teil dessen geht auf die große Luftfeuchtigkeit um die Gossen Seen zurück. Denn die Feuchtigkeit bindet die verstrahlten Partikel, was dann wiederum zu umfangreicherem Regenfall führt. In Michigan ist das Wetter ohnehin sehr veränderlich. Die höchsten Ausregnungen fanden am Ostufer des Lake Huron statt. Dort regnet am Westufer von Ontario eine vierfache Regenmenge ab,  welches im östlichen Seebereich liegt.  Wir haben also das Mikroklima am See, was auch mit dem Schneefall in gleicher Weise.  Das gleiche gilt auch für die Region um Grand Rapids, weshalb dieses Mikroklima ein um die Seen ein viel grösseres Potential für Fallout aufweist.

 8:30 Leuren Moret: Dazu kommt noch das die Großen Seen eine ungeheuer große Wasserscheide darstellen die weite Regionen beeinflussen. Die Seen sind auch sein Senke für diese Regen- und Schneefälle wobei sich all dieses Material dann im Wasser Der Seen sammelt. Dann beginnt ein neuer Kreislauf in dem die radioaktiven Partikel dann weiter zirkulieren, und die Kette der Kontamination sich über den Wasserkreislauf von Kondensation und Ausrechnung weiter fortsetzt. Wir haben es aus Statistiken, das die höchsten Krebsraten in den USA und Großbritannien von den Uferregionen von Seen , Küsten und Flussgebieten stammen.

 Ende 2. Teil

Teil 3: Warnzeichen in lebenden Organismen

 Fukushima & Pacific: Leuren Moret & RadChick Part 3

 http://www.youtube.com/watch?v=fgUoEZjIDNM
0:20 Dr. Jim Fetzer: Wir haben eine Liste von 28 Anzeichen, die die Veränderungen durch Fukushima an der Westküste aufzeigen. Wir haben nicht nur die Landkarte der Kontaminierung, sondern auch die Liste der Veränderungen an lebenden Organismen über die ich mit Leuren und Christina hier reden will. Leuren, wenn ich mir die Karte betrachte schient es das die grössten Veränderungen in Gegenden wie Portland Oregon, San Francisco, möglicherweise Los Angeles und weiter im Inland Albuquerque, Denver; außerdem Austin, Texas, und was auch eine hohe Konzentration der radioaktiven Strahlung aufweist ist Orlando. Stimmt das alles soweit?

1:10 Leuren Moret: Das sind alles Orte, wo nukleare Anlagen, entweder im Forschungsbereich oder anderweitig beheimatet sind. Im Rahmen eines öffentlichen Gesundheitsprojektes und Stahleinsicherheit habe ich anhand von Milchzähnen von Babies entsprechende Studien unternommen. So zum Beispiel aus der Nähe der Hanford-Laboratorien, die sich im Nordwesten ganz in der Nähe von Portland befinden. Dort wird seit Jahrzehnten schon Plutonium hergestellt. Diese Anlage hat ihren Müll schon Jahrelang in den Columbia-Fluss geleitet, so das die Fischpopulation sich veränderten. Die Anzahl der Weibchen hat gegenüber den Männchen total zugenommen, während die männliche Fischpopulation progressiv immer weiter abnimmt. Auch das lässt sich global unter der menschlichen Bevölkerung feststellen. Das lässt sich auf die hormonellen Effekte der ionisierenden Strahlen auf auch auf unser Drüsensystem zurück führen. Wir beobachten einen sich vergrößernden Anteil an Intersex-Charakteristka, wobei sich männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale im gleichen Organismus ausbilden. (erhöhte Zahl an Brustkrebs bei Männern z.B. ; d. Übers.) Das sollte eigentlich nicht vorkommen. Auch bei den Eisbären der Arktis, wo die Russen ihre nuklearen Bombentests durchführten kann man sehen das die Weibchen relativ normal sind aber manche ihrer Jungen weisen zugleich rudimentäre Penisse und weibliche Reproduktionsorgane auf. Das geht auf eine Studie aus Svalbard zurück. Es tritt inzwischen auch verstärkt in der menschlichen Bevölkerung auf, da uns die Berichte darüber aus aller Welt zu Ohren kommen. Nun hören wir Berichte darüber, das die Eisbären, Seehunde und Seekühe ihre Felle teilweise verloren haben. Sie werden verstärkt mit offenen ulzerierenden Wunden gesichtet. Insbesondere tritt das auch unter den Elchen auf, die im kanadisch-amerikanischen Grenzgebiet vom Pazifik bis zum Atlantik auch davon betroffen sind. Die Wunden sind zweifelsfrei auf die Einwirkungen der Strahlenkontamination zurück zu führen. Auch bei den Besatzungen der Linienfliege sind schon Anzeichen zu vermerken. So zum Beispiel das Personal der Flugzeuge, einschließlich der Piloten, die zwischen Alaska und den Staaten unterwegs sind, und dabei die kontaminierten Luftschichten durchfliegen. Die Luftschichten sind bis zu den unteren Orbitalbereichen (Verkehrsflüge) mit ionisierender Strahlung durchsättigt. Die Luftwirbel und ihre Nanopartikel sind inzwischen über den gesamten Globus verteilt. Bis 2020 wird das Wasser des gesamten Pazifik von der Strahlenverseuchung durch Fukushima betroffen sein.

  4:16 Dr. Jim Fetzer: Da verschlägt es einem einfach die Sprache. Wie erklärst du die Veränderungen der sexuellen Charakteristika ? Erklärt sich das dadurch, das die sexuellen Chromosomen insbesondere für die ionisierende Strahlung empfänglich ist? Oder ist das lediglich eine weitere Manifestation der Geburtsschäden am ungeborenen Leben? Oder zeigen sich diese Dinge nur offener an der Öffentlichkeit? Es ist alles zutiefst beunruhigend.

 4:40 Leuren Moret: Es hat damit zu tun, das ionisierende Strahlung und insbesondere das abgereicherte Plutonium und das Uran, Östrogenen Unterbrecher sind. Da geht auf eine sehr gute Studie zurück, die an der Universität von New Mexiko angefertigt wurde. Innerhalb dieser Studie wurden trächtigen Mäusen Wasser, das mit abgereichertem Uran versetzt war, zu trinken gegeben. Allerdings entsprachen die Konzentrationen exakt denen, die die Regierung als sicher erachtet. Es führte zu Geburtsfehlern und zu Abnormalitäten im Endometrium (intra-uterines Gewebe; d. Übers.) Das ist dann ein wichtiger Grund für die sich weiter ausbreitende Entwicklung von Endometriose in erwachsenen Frauen. Dieses Frauenleiden hat sich seit den Bombentests horrende ausgebreitet mit besonderem Fokus dort wo nukleare Anlagen beheimatet sind. Wenn also die Transportmoleküle in den Hormonen des reproduktiven Systems verändert werden, beobachten wir eine Reihe befremdlicher Entwicklungen. Es ist nicht normal und sollte nicht vorkommen. Männer sollten keine femininen reproduktiven Zellgewebe in sich tragen und Frauen auch keine männlichen. (Hormone ja, denn so funktioniert die Biologie ja, aber keine Zellcluster… ; d.Übers.) Es sind alles neuartige, bis dato, unbekannte Phänomene und ad wird uns als Teil des Wunders der neuen Zeit verkauft ha, ha, ….es ist ein nuklearer Alptraum!

 6:09 Dr. Jim Fetzer: Christina kannst du auch ähnliches im Zusammenhang mit ernsthaften Veränderungen der sexuellen Charakteristika im Raume Michigan berichten?

 6:23 Christina Consola/Radchick: Ich hatte bisher nicht so gute Gelegenheiten diese Aspekte ähnlich eingehend zu studieren. Es ist nämlich nicht ganz leicht an diese Informationen heran zu kommen, denn es wird durch die öffentlichen Gesundheitsbehörden nicht offen zugänglich gemacht. Aber weist du, wenn du die Mechanismen verstehst, wie die Bevölkerung vom Fallout betroffen sind, und die Studien kennst die darüber erstellt wurden, dann kann man sich schon ein Bild machen. Es wurden sehr gute Studien in den 1960-iger Jahren Großbritannien gemacht. Es ging dort um Leukämie bei Kindern, wobei eine große Gruppe studiert wurde. In dieser Studie ging es um den Einsatz von Röntgengeraeten während der Schwangerschaft. Es wurde deutlich, das  ein früher Einsatz dieser Geräte in der Schwangerschaft zu einer Erhöhung der Gefahr führte, so das die Kinder ein 50%-ig höheres Risiko hatten an Leukämie. Nierenkrebs oder Gehirntumore zu erkranken. Die Gefahr erhöhte sich auch noch, wenn die Kinder jeweils noch weiteren Röntgenuntersuchungen ausgesetzt wurden.

 Während dieser Studie wurden dann auch wissenschaftliche Querverbindungen zum Fallout der Bombentests hergestellt. Jede Testexplosion entsprach einem Wert der einem Röntgenbild entsprach. (Es handelte sich dabei aber nicht um die schwach strahlenden Zahnarzt Röntgenaufnahmen ; d. Übers.) Wein dem auch sei, eine sehr schwache Strahlung kann sich bei Kindern schon als sehr gefährlich niederschlagen. Eine Studie der Universität von Michigan in den 1960-igrt Jahren, befand, das sich die Einwirkung der Strahlung bei Kindern um einen Wert zwischen dem 10-fachen und dem 1000-fachen gegenüber Erwachsenen niederschlägt, wie Leuren schon angedeutet hat. Damals wurde schon festgestellt, das, im Gegensatz der von Außen kommenden Strahlung, die Atemwege bei Kindern viel stärker betroffen sind und somit einen der Hauptwege der Strahlenfracht auf dem Weg nach Innen darstellt. Was also im Regen auf unserer Erde herab regnet und dann in der Nahrungskette landet, ist viel stärker belastend denn das klein bisschen hier und dort summiert sich. Es wird sich für den Rest unseres Lebens und das unserer Kinder weiter fortsetzen. Der Grund liegt darin, das es keinerlei Möglichkeit gibt diese Anlage in Fukushima abzuschalten. Wir können die durchgeschmolzenen Reaktorkerne von drei Atomanlagen nicht einfach wegräumen da sie in den Untergrund durchgebrannt sind. Dazu kommt das endlose Kühlen mit völlig ungeeignetem Pazifikwasser, Diese Anlage ist zu einem radiologischen Generator verkommen, die keinen Abschaltknopf besitzt.

 8:52 Dr. Jim Fetzer: Es ist unglaublich schockierend! Ich war schon total geschockt als Japan sich für nukleare Energie also Atomstrom entschied, nachdem dieses Land schon die Bombenangriffe von Hiroshima und Nagasaki erleiden musste. Ich hatte eigentlich erwartet, dass sich aus historischer Sicht in der Bevölkerung eine tiefe kulturelle und politische Abneigung dagegen aufgebaut hätte. Doch es scheint, das ihnen ein Deal verkauft wurde, der nur in Wohltaten verpackt war. Selbst Einstein hat ja bekanntlich mal gesagt, das es eine ziemlich idiotische Idee ist mithilfe der Kernspaltung eine Tasse Kaffee zu machen. Damit Wasser zu kochen ist richtig verrückt. Ich glaube wirklich das die Nuklearindustrie ihr Verantwortungsgefühl abgetreten hat, ( ….wenn sie es denn jemals besessen haben! ; d. Übers.) Wir wissen alle von den horrenden Problemen mit den Nuklearabfällen, die niemals gelöst wurden. Leuren, du hast vor kurzem bemerkt wie katastrophal die Situation in Washington (state) ist weil dort all der nukleare Abfall immer weiter auf ein Wasserreservoir im Untergrund vordringt. Das war in einem Interview mit Maya Addison in der vergangenen Woche. All das ist total beunruhigend.

 9:56 Leuren Moret: Ich möchte noch etwas zu Christinas Bemerkungen von den Veränderungen der sexuellen Charakteristika durch ionisierende Strahlung bemerken. Im September 2007 bemerkte die US Geologische Forschungsanstalt publizierte in einen Bericht die Resultate der Beobachtungen der Fischpopulation der gesamten Vereinigten Staaten. Es ging um intersex Veränderungen in Fischpopulationen. Sie entnahmen Proben aus sämtlichen Flüssen der USA und schauten ob, und welche Veränderungen in den Geweben der reproduktiven Organe der männlichen Fischpopulationen aufgetreten seien. Dabei ging es darum festzustellen zu welchem Grad sich intersex Veränderungen an den Geweben nachgewiesen werden konnten. Das bedeutet im Klartext, ob sich auch weibliche Geschlechtszellen im männlichen Gewebe finden lassen konnte. Sie fanden das bei jedem einzelnen der Proben eine derartige Veränderung festzustellen war. Die Durchsetzung der Proben mit diesen Veränderungen reichten von niedrigen Werten bis zu 95% der Proben. Das wurde quer durch die Vereinigten Staaten festgestellt. Es gab bei all den Proben nur einen Fluss wo diese Veränderungen nicht nachzuweisen waren. Das war der Yukon Fluss in Alaska.

 Ende des 2. und 3. Teils

 

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