Geheimarchive gelüftet: Angriffspläne der Wehrmacht gegenüber der Sowjetunion

Geheimarchive gelüftet: Angriffspläne der Wehrmacht gegenüber der Sowjetunion

Spannende Lektüre für Historiker gibt es nun aus der Sowjetunion: Das Verteidigungsministerium in Russland hat nun nach Angaben von „Sputniknews“ Geheimarchive geöffnet, in denen es um den Wehrmachts“überfall“ auf die Sowjetunion vor nunmehr 77 Jahren gehen solle. Dabei erfuhren Neugiere nun, wie die Kriegsbefehle der Roten Armee – in Reaktion darauf – aussahen und wie der Angriffsplan der Wehrmacht sich darstellte.

Drei Stunden nach Angriff erste Befehle…

Am 22. Juni 1941 hatte die Wehrmacht die damalige Sowjetunion angegriffen. Um 7 Uhr 15 örtlicher Zeit dann, drei Stunden nach den ersten Angriffen antwortete demnach der Generalstabschef Georgi Schukow und setzte die Rote Armee in Gang. Diesem (Helden-)Bericht nach befahl er seiner Armee, die „deutschen Truppen“ überall dort zu „vernichten“, wo die Grenze zur Sowjetunion verletzt worden war.

Dabei solle die Luftwaffe bis zu 100 Kilometer „in deutsches Gebiet“ aufbrechen und dort selbst die Wehrmacht sowie Flughäfen angreifen.

Auf der anderen Seite wurden nun auch Unterlagen zum „Unternehmen Barbarossa“ vorgestellt, aus denen der „deutsche Angriffsplan“ hervorgehen solle. Leider sind die Dokumente in kyrillischer Schrift hinterlegt, sodass sie für die meisten Leser derzeit nicht nutzbar sein werden. Dennoch wird mutmaßlich auch hierzu bald eine Übersetzung vorliegen – ggf. sogar das Originaldokument als Faksimile -, sodass wird dieses an dieser Stelle zur Verfügung stellen können. Aktuell gedenkt Russland dem sogenannten großen vaterländischen Krieg, an dessen Ende die Befreiung für die Sowjetunion gestanden habe – und an dessen Ende auch Deutschland kapitulierte und die aktuelle Weltordnung ihren Ausgang nahm.



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