Gesundheitspolitiker: Desolat in der neuen Corona-Phase

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Am Wochenende gab es in Deutschland zahlreiche Proteste gegen Rassismus bzw. für Anti-Rassismus. Der Gesundheitsminister Jens Spahn konnte nicht mehr richtig erklären, warum hier die Demonstrationen nicht mehr ähnlich riskant sein sollen wie bei den Corona-Demonstrationen in den vorhergehenden Wochen. Dies ist nicht verwunderlich: Vieles deutet darauf, dass selbst größere Veranstaltungen unter freiem Himmel keine Verbreitungsform mehr darstellen. Die Politik um Jens Spahn und vor allem Prof. Karl Lauterbach, der wochen- und monatelang rumjammerte, hat sich schlicht geirrt. Ob bewusst oder unbewusst, darüber streiten die Gelehrten.

Spahn und Lauterbach: Falsche Nachrichten?

Vor allem Karl Lauterbach hatte sich lange nicht entblödet, trotz fallender Zahlen in Deutschland die Katastrophe weiter zu beschwören. Die wird nun wirtschaftlicher Natur sein, denn in Deutschland schnellte die Zahl der Kurzarbeiter auf 7,3 Millionen Menschen. Lauterbach hingegen räumte nur relativ leise ein, dass er falsch liegt. Darüber haben wir berichtet:

“In der Sendung “Lanz” räumte er ein, “damit haben wir nicht gerechnet”. Er meint die Art und Weise, in der sich das Corona-Virus verbreitet oder nicht verbreitet. Herr Lauterbach hatte schon anfangs mit ungeheuren Schätzungen aufgewartet, ging von hunderttausend Infizierten aus, als es noch weniger als 10.000 waren. Herr Lauterbach durfte annähernd unwidersprochen in den deutschen Leitmedien behaupten, die Lockdownmaßnahmen hätten eine Katastrophe verhindert. Der Weg, den der Tübinger OB Palmer vorgeschlagen hatte (Lockerungsmaßnahmen wesentlich früher als jetzt) würde 100.000 Tote in Deutschland bedeuten.”

Seine neue These ist wiederum falsch: Die Virologen hätten, so meint er jetzt, die Ausbreitung “alle” falsch eingeschätzt. “Was neu ist, womit auch wir Virologen nicht gerechnet haben, ist, dass die Bedeutung einzelner, die sehr ansteckend sind und die in größeren Gruppen dann andere anstecken – also in der Kombination: Sie sind sehr ansteckend und sind dann noch in einer größeren Gruppe – dass diese Superspreader einen großen Teil der Pandemie erklären. Das hat niemand von uns geahnt.”

Das ist falsch. Die “WAZ” hatte am 24.3. einen Virologen darüber berichten lassen. Das Wissenschaftsmagazin “Spektrum.de” hat sogar einen ganzen Beitrag zur Gefahr am 12. Februar veröffentlicht: “Manche Menschen sind besonders ansteckend – so genannte Superspreader. Auch das Coronavirus könnte durch sie leichter zur großen Epidemie werden.” Herr Lauterbach hat damit Ammenmärchen verbreitet. Hier lesen Sie mehr. 

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