Glutamat: Der Maststoff für unseren Körper

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Glutamat gilt als umstritten. Der Geschmacksverstärker verursacht bei verschiedenen Menschen massive Beeinträchtigungen wie etwa „dicke Augen“, wie Betroffene berichten. Einem Bericht im „Focus“ zufolge gilt Glutamat dem Journalisten und Ernähungsexperten Golo Willand zufolge auch als Maststoff für den Körper. Der Autor beschreibt, dass „Maststoffe“ „Stoffe“ seien, die „den Stoffwechsel so manipulieren, dass die aufgenommene Energie zu einem weit größeren Teil in die Fettdepots geht als normalerweise.“ Diese Energie, so Willand würde dem „Verbrauch entzogen“. Damit käme es u.a. dazu, dass wir einen gesteigerten Appetit erleben und die Nahrung, die wir zu uns nehmen, nicht zu einem Sättigungseffekt führe.

Zu viel essen wegen fehlender Sättigung

Die fehlende Sättigung wiederum sei es, die dafür verantwortlich sei, dass wir zu viele Nahrungsmittel in uns aufnehme. Die Maststoffe würden die „normale Sättigung aushebeln“ und den „massiven Fettabbau“ erst ermöglichen. Masteffekte, wie sie auch in der Tierproduktion sichtbar sind.

Einer dieser Maststoffe ist demnach das oben beschriebene Glutamat. Glutamat sei zwar bekannt geworden als Geschmacksverstärker, sei indes „viel mehr“ ein „Appetitverstärker“. Dies würden Studien belegen. Wenn Lebensmitteln Glutamat beigefügt werden würde, würden wir deutlich mehr von diesen Lebensmitteln essen.

Die Zugabe von Glutamat jedoch ist nicht immer ersichtlich. Das Mittel würde sich hinter verschiedenen Bezeichnungen regelrecht verstecken. Beispiele dafür sind: „Hefeextrakt“, „Aroma“, „Würze“ (wie sie etwa in zahlreichen Mischungen für Fertigsuppen verwendet werden, Anm. d. Redaktion) bis hin zu solchen Emulgatoren-Abkürzungen wie „E620“ oder auch „E625“. „Booster“ dieser Emulgatoren seien die Bezeichnungen und Emulgatoren „E626“ sowie „E635“.

Nicht nur die oben genannten Fertigprodukte werden auf diese Weise mit Glutamat scheinbar schmackhaft gemacht, sondern auch Gewürzmischungen oder auch Soßen, Suppen (wie oben beschrieben) oder Chips bzw. andere Knabberprodukte. Insofern gilt: Glutamat zu vermeiden ist nicht nur ein Gebot, um Allergien oder ähnliche körperlich nicht kontrollierbare Folgewirkungen zu unterbinden, sondern auch um den Masteffekt einzudämmen, der sich ansonsten einstellen würde.

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