Glyphosat „bedroht Imker“: Massenmedien warnen…

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Glyphosat ist noch immer hochumstritten. Das Unkrautvernichtungsmittel ist ein sogenanntes „Totalherbizid“, der Unkraut nachhaltig vernichten soll – in einer Weise, nach der an den betreffenden Stellen nichts mehr nachwächst. Nun berichtete der NDR über Imker, der sich darüber sorgt, dass Glyphosat im Honig landet. Der Weg: Die Pflanzen würden nicht unmittelbar aufhören, zu blühen. Es dauert, bis die Pflanzen vernichtet sind. Dadurch, dass Bienen die bereits betroffenen Pflanzen ansteuern, nehmen sie den „über die Pollen verunreinigten“ Nektar mit in ihr Volk. So gelange Glyphosat in unseren Honig.

Dieser Fall sei neu, heißt es. Deshalb forderte der Imker, dass die Landwirte zusammen mit den Honigproduzenten zusammenarbeiten würden. Denn die „Landwirte und Imker“ würden unterschiedliche Sprachen sprechen“. Landwirte, die ihr Unkraut vernichten wollen oder müssen, verstünden von der Imkerei nichts und umgekehrt.

Wer als Imker seinen Honig oder größere Mengen vernichten müsse, habe nachher nicht mehr viel. Das würde das Aus für die Imker bedeuten. Daher müsste der Staat, so der Imker, „den Einsatz solcher Unkrautvernichtungsmittel“ untersagen.

Aktuell sind die Werte in Mecklenburg-Vorpommern offenbar noch nicht oft übertroffen worden. Der Rückstand kann dem Bericht nach bei 0,05 mg je KG betragen. Dieser Wert würde leicht über der sogenannten Nachweisgrenze liegen.

In Mecklenburg-Vorpommern würden jährlich 170 Proben vom Honig analysiert, heißt es. Die Menge, in der Rückstände nachgewiesen werden könnten, belaufe sich auf weniger als 20 %.

Das „Amt“ selbst hatte vor drei Jahren explizit auf Glyphosat hin getestet. Dabei waren nur 2 von 100 Proben betroffen. Diese beiden Chargen mussten „vernichtet werden“, heißt es. Zur Erinnerung: Glyphosat darf nach dem Einsatz der Bundesregierung zugunsten des Unkrautvernichtungsmittels noch bis zum 31. Dezember 2023 eingesetzt werden. Diese Zustimmung gelte „letztmalig“, hieß es damals. Die Zustimmung der Regierung organisierte damals der betreffende Landwirtschaftsminister – innerhalb der Regierung sogar unabgestimmt mit dem Koalitionspartner SPD.

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