Gold – eine absolute Falle…

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Die Welt wird scheinbar unsicherer. Noch immer sind die Konflikte mit dem Iran nicht hinreichend geklärt. Noch immer ist nicht klar, wie sich die Situation in Syrien und neuerdings auch in Libyen entwickeln wird. Der Brexit steht vor der Tür und die NATO-„Freundin“ Ursula von der Leyen wird die EU-Kommissionspräsidentschaft einnehmen. Vor diesem Hintergrund empfehlen inzwischen zahlreiche Beobachter, sich zumindest wirtschaftlich abzusichern. Gold könne helfen, heißt es. Der Goldpreis ist in den vergangenen Handelssitzungen auch wieder angestiegen.

Eine Falle? Das Gold-Problem

Andere jedoch warnen vor der neuerlichen „Goldpreis“-Blase. Die Papierwährungen wie der Euro oder der Dollar verlieren zwar tendenziell an Wert. Dennoch wird eine Gold-Investition gerade für private Investoren zu einer Falle, wie zuletzt „Capitol Post“ illustrierte. Wir führen den Bericht in Teilen auf.

Es fiel anfangs lediglich auf, dass die Zentralbanken und auch viele Politiker vor der neuen Kryptowährung von „Facebook“ und dessen Partnerunternehmen. „Libra“ wird im kommenden Jahr an den Markt kommen. Die Warnungen aber haben einen Hintergrund.

„Kein Wunder, denn der Staat hätte hier ebenso wenig wie die Zentralbanken oder auch nur die Geschäftsbanken Zugriff auf die Kontodaten. Die würden wahrscheinlich bei Facebook gehalten. Solange dann 2,5 Milliarden Nutzer weltweit die Daten und das „Geld“ austauschen, können die staatlichen Institutionen nicht mehr eingreifen. Dies ist auch das zentrale Argument der Staaten und der Zentralbanken:

Hier ließen sich Schwarzgelder und Gelder aus kriminellen Verwendungen hin- und herschieben bzw. verschleiern. Sie können den Euro oder den Dollar einfach in „Libra“ umtauschen – und dann damit handeln. Niemand von den staatlichen Institutionen könnte Sie noch kontrollieren. Armer Staat: Dabei geht es ihm in erster Linie um die Geldschöpfung. Denn der Staat bzw. die Zentralbanken können bei den herkömmlichen Währungen das Geld aus freien Stücken per Kredit(vergabe) schöpfen. Jeder Kredit ist neues Geld.

Verstecken könnten Sie Ihre Aktivitäten jedoch auch mit Gold – und das ist die zweite große Angst von Staaten und Zentralbanken. Gold ist ein funktionierendes Tausch- und Zahlungsmittel. Sie können Gold bei Beträgen von bis zu 9.999 Euro als „Tafelgeschäft“ frei beim Händler erwerben. Niemand muss danach wissen, dass Sie dieses Gold haben.

Nur werden Sie das Gold nachher nicht mehr anonym bei Händler mehr abgeben können. Beim Verkauf müssten Sie die Adresse angeben. Man weiß also zumindest, dass Sie Gold hatten – und Sie müssen im Zweifel nachweisen, wie Sie daran kamen.

Umso wichtiger wäre es zum Schutz der Anonymität, dass Sie sich Gold als Zahlungsmittel für die Krise(n) bewahren. Bricht dieses Währungssystem zusammen, gibt es nur wenig „Geld“, dem alle vertrauen. Gold zählt dazu. Deshalb benötigen Sie dann möglichst kleine Einheiten von bis zu einer Unze – also Münzen. Dies – und nicht der Verkauf beim Händler – schützt Sie.“ Dazu gibt es auch hier noch Tipps für Sie.

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