Greta Thunberg, 16 Jahre alt, zerstört die MERKEL-Energiepolitik

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Greta Thunberg ist der Star dieser Tage. 16 Jahre alt, protestiert sie unentwegt Freitag für Freitag für einen besseren Klimaschutz. In Deutschland war sie auch schon und wurde fast gefeiert wie ein Popstar. Sie wird jetzt die „goldene Kamera“ erhalten. Ihrer gelungenen Auftritte oder ihrer Standfestigkeit wegen. Ein neuer Kinderstar, der jetzt sogar der Kanzlerin die Leviten liest – für deren Klimapolitik.

Thunberg: Atomenergie kann helfen

Angela Merkel hatte in einer ihrer bemerkenswerten Wenden die Energiewende in Deutschland eingeläutet. Eine Wende, die nach und nach vorsieht, die Atomkraftwerke auszuschalten. Atomenergie bezieht Deutschland, wenn überhaupt, in wenigen Jahren nur noch aus dem Ausland.

Greta Thunberg nun hat sich zur Atomenergie bekannt. In einem vielbeachteten Tweet äußerte sie, sie sei eigentlich gegen die Nuklearenergie. „Aber laut Weltklimarat kann sie tatsächlich ein kleiner Teil einer großen, neuen CO2-freien Energielösung sein.“ Dies sei der Fall, wenn Länder „keinen Zugang zu erneuerbaren Energien“ haben würden. Oder, so die Interpretation dieser Redaktion, wenn dieser Zugang nicht ausreicht, um den Energiebedarf zu decken.

Diese Information oder Meinung ist wie eine schallende Ohrfeige für die Energiepolitik im neuen Deutschland. Noch immer ist der Zugang zu erneuerbaren Energien nicht hinreichend gut. Die Stromtrassen von Nord nach Süd sind nicht ausreichend ausgebaut und werden auch nicht ausreichend schnell ausgebaut.

Deutschland setzt daher noch immer auf Kohlenergie. Bis ins Jahr 2038. Es ist immer noch nicht klar, ob dann hinreichend andere Energie zur Verfügung steht. Aber die Politiker, die aktuell in der Verantwortung stehen, sind dann nicht mehr dabei. Und dies scheint inzwischen der Leitfaden für diese Politik zu sein: Luftschlösser, die möglichst lange nicht thematisiert werden dürfen. Ein quasi-religiöses Verhältnis zu den kritischeren Fakten und zu den Menschen, die darüber berichten. Nur eine darf derzeit sprechen: Greta Thunberg. Gut, dass sie es getan hat.

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