Grüne wollen Gesundheitspräparate verbieten

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Die Vorstöße gegen alternative Heilmethoden, Heilpraktiker, Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilmittel werden immer heftiger und kommen in immer kürzeren Abständen. Erst jüngst sagte Pharmalobbyist Jens Spahn, er erwäge, den Berufsstand des Heilpraktikers abzuschaffen. Nun legen die Grünen nach. Ausgerechnet die Grünen, von denen man eigentlich annehmen sollte, dass sie sich für Umweltschutz und alternative Heilmethoden einsetzen, wollen nun wirksame Nahrungsergänzungsmittel verbieten.

Die Grünen drängen auf strenge Regeln in Sachen Nahrungsergänzungsmittel. Was nach echtem Verbraucherschutz klingt, könnte sich als das Gegenteil entpuppen. So könnten die geplanten Höchstmengen zu vollkommen unterdosierten Präparaten führen, die kaum noch Wirkung zeigen. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralstoffe sind aber beliebt. Sie machen zwei Drittel des Nahrungsergänzungsmittelmarktes aus. Aber auch andere Mittel wie Mariendistel- oder Artischockenpräparate werden gerne genommen. Denn sie führen oft zu mehr Wohlbefinden und insgesamt zu einem besseren Gesundheitszustand.

Nach Ansicht der Grünen handelt es sich beim Nahrungsergänzungsmittelmarkt jedoch um ein „problematisches Geschäft“. Deshalb müssten „deutlich schärfere Regeln“ her. Schärfere Regeln wären zwar gut, aber nur da, wo sie tatsächlich benötigt würden – beispielsweise bei fragwürdigen „Nahrungsergänzungsmitteln“ wie Abnehmpillen oder Potenzmitteln. Schärfere Regeln könnten auch bei der Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt werden. So könnten überflüssige Zusatz- und Füllstoffe verboten oder eine schonende Verarbeitung der Rohstoffe vorgeschrieben werden.

Doch genau um diese Punkte geht es den Grünen nicht. Sie wollen Mittel „schärfer regeln“, bei denen es um die Wirkstoffdosis geht. Diese dürften nach Ansicht der Grünen aber nur als Arzneimittel deklariert gehandelt werden. Nahrungsergänzungsmittel zählen aktuell nicht zu den Arzneimitteln, sondern werden rechtlich als Lebensmittel behandelt. Händler dürfen im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln keine Heilversprechen tätigen. Denn heilen dürfen nur Arzneimittel. Arzneimittel heilen jedoch in den seltensten Fällen, sondern dienen lediglich der Unterdrückung von Symptomen, beseitigen aber nicht die Ursache von Unwohlsein oder Krankheiten. Die Schulmedizin empfiehlt im Allgemeinen kaum Maßnahmen, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Sie glaubt ja nicht einmal an Selbstheilung.

Gerade in der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln enorm gestiegen. Menschen, die sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern, versuchten, ihr Immunsystem mit Vitalstoffen zu schützen. Denn bekanntlich schützt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Selen, Zink oder Vitamin C vor Infekten oder kann infektiöse Verläufe mildern und verkürzen. Doch gerade in Corona-Zeiten darf gerade dies nicht publiziert werden.

Während Jahr für Jahr tausende Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten sterben, wollen die Grünen solche Mittel reglementierten, die Menschen nebenwirkungsfrei helfen können. Das passt doch bestens in das allgemeine Narrativ der großen Einheitspartei in Berlin sowie zu ihrem bisherigen Verhalten in der Corona-Krise. Das wirkliche Wohl der Bevölkerung liegt der Regierung nicht am Herzen. Es geht ihnen lediglich um Geld, Macht und Kontrolle.

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