Grüner Hofreiter: Wir benötigen für die Autoindustrie keine „Arbeitslosenversicherung“, sondern eine „Arbeitsversicherung“

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Die Grünen und die Weltgestaltung, nächster Schritt. In der deutschen Automobilindustrie verschwinden die Arbeitsplätze. Das macht der Partei wenig. Sie möchte die Industrie effektiv weiter abbauen. Der Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter, hat schon eine Idee: Den Arbeitnehmern müssten wir keine Arbeitslosenversicherung anbieten, sondern eine Arbeitsversicherung.

Die Politik kümmert sich

Eine Arbeitsversicherung also wäre offenbar so etwas wie eine Arbeitsplatzgarantie. Das aber ist nicht gemeint, hier geht es um die Chancenwahrung. Durch Weiterbildung, Umschulung und ähnlich in Deutschland bereits praktizierte Maßnahmen ginge es darum, in der „neuen Welt“ der Automobilindustrie, hier also der E-Mobilitäts-Welt, diese Arbeitnehmer unterzubringen. Denn die leisteten, so sinngemäß Hofreiter in der „Süddeutschen Zeitung“, gute Arbeit.

Die gute Arbeit allerdings ist nicht mehr gewünscht, wie wir wissen. Denn sie bauen die falschen Produkte. Diese Menschen aber, so Hofreiter, müssen wir (daher, die Red.) „stärker in den Blick nehmen“. Was auch immer dies heißen soll. Denn die Menschen, die der Staat bei der „Transformation“ (Hofreiter) anderer Unternehmen und Branchen bislang in den Blick genommen hat, sind abgeschoben worden. In Beschäftigungsgesellschaften. Dort wurden sie beschäftigt. So etwa einst bei der „Deutschen Telekom“. Die Beschäftigungsgesellschaften heißen teils auch „Auffanggesellschaften“. Die ehrlichere Variante, so die Meinung dieser Redaktion, wäre der Verweis auf das Arbeitsamt. Das heißt allerdings heute Arbeitsagentur.

Es scheint, so die Meinung dieser Redaktion, dass sich die Politik große oder auch geringe Mühe dabei gibt, immer neue Wortkreationen zu bilden. Interessant zwar, aber wenig hilfreich, wenn es um die reale Transformation von Arbeitsgesellschaften und wirtschaftlichen Realitäten geht. Fakt ist, dass die Autoindustrie Millionen von Menschen beschäftigt, inklusive der Zulieferer. Deren Umsätze gehen zurück. Dies wird auch für den Staat zum Problem – denn der kassiert von den Unternehmen und den Arbeitnehmern seine Steuern.

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