Grüner Politiker klagt an: So sieht die Gesellschaft bei Tötungs- und anderen Delikten weg…

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Boris Palmer ist Oberbürgermeister von Tübingen. Der Mann ist für ein offenes Wort inzwischen bekannt und in der eigenen Partei sogar weitgehend gefürchtet. Er ist geneigt, Weltbilder des eigenen Glücks zu zerstören, heißt es. Nun ist er im Zusammenhang mit den Chemnitz-Vorfällen ein weiteres Mal auffällig geworden.

Er beklagt, die „Straftaten“ vermeintlich anderer Menschen oder politischer Seiten würden jeweils gegeneinander aufgerechnet und mit Vermutungen sowie Gerüchten noch dramatisiert. Es gehe um die Rettung des jeweils eigenen Weltbildes. Eine Vermutung, die sich angesichts der dramatischen Warnungen durch die Bundesregierungen vor den Demonstranten und teils offenbar sogar vor den „Sachsen“ generell zu bestätigen scheint.

Palmer und seine Erklärung auf Facebook

Die Erklärung, die Palmer dazu abgegeben hat, ist in den Leitmedien weitgehend verschwiegen worden – oder die Redaktion dieser Seite hat diese übersehen. Die Passagen sind es jedoch wert, dokumentiert zu werden.

So gebe es eine „unbestreitbar“ erhöhte – und zwar um das Siebenfache – Beteiligung von Asylsuchenden an Tötungsdelikten. Auch die Zahl der Messerattacken ist seinem Facebook-Eintrag nach zumindest statistisch mit dieser Gruppierung zu verknüpfen. Es gebe zwar Erklärungen, aber das Problem sei zu lange ignoriert worden.

Gesellschaften würden Morde und Tötungsdelikte sowie Gewalttaten nur in geringer Anzahl aushalten. Daher sei es dringend geboten, in aller Härte genau gegen diese Straftaten vorzugehen. Dies sei bislang nicht der Fall gewesen. Vielmehr sei (hier ergänzt die Redaktion: Durch Medien und Politik) das Problem bagatellisiert worden.

Umgekehrt sollten solche Straftaten nicht genutzt werden, um alle Migranten „anzuklagen“. Das Problem würde damit nicht gelöst, sondern sozusagen verschlimmbessert. Das Hilfsversprechen des Grundgesetzes gelte auch hier.

Demonstrationen als Reaktion, auf denen andere Menschen angegangen würden, seien deshalb „Unrecht“ bzw. Mittäter würden alles verschlimmern.

Der beidseitigen Verrohung der Gesellschaft müssten „wir“ entgegentreten.



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