Guardian berichtet: Angestellte sollen Mikrochips unter ihre Haut bekommen…

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Die schöne neue Welt lässt grüßen. Nach einem Bericht im „Guardian“, hier zunächst aufgegriffen von der „Jungen Freiheit“, ist die schwedische Biohax so weit, dass sie Mitarbeitern mehrerer Unternehmen Mikrochips einpflanzen möchte. Unter deren Haut. In Großbritannien – und noch nicht einmal im diesbezüglich etwas liberaleren Schweden. Wird hier schon unsere Zukunft sichtbar?

Finanz- und Justizbereich

Dabei geht es um Angestellte aus dem Segment Finanzen oder der Justiz, sofern diese vertrauliche Dokumente bearbeiten würden. Dies wiederum sind nicht unbedingt wenige Menschen: Hunderttausende seien betroffen, heißt es in dem Bericht. Insofern liegt es recht nahe, warum die Mikrochips verpflanzt werden sollen – die Mitarbeiter sollen nur bei entsprechender Befugnis Zutritt zu wichtigen Daten erhalten.

Sozusagen als kleinen Bonus erhalten die Angestellten dann auch einen zügigeren Zugang zu Druckern des Unternehmens. Sie könnten damit auch Mahlzeiten in der Kantine ordern. Das funktioniert zwar per Mikrochips in Karten auch heute schon, so aber lässt sich der Vorteil noch einfacher beschreiben: Die Menschen sparen sich das Gewicht der Karte….

Schon 50 Mitarbeiter würden sich den Chip „freiwillig“ haben verpflanzen lassen, heißt es. Das Unternehmen selbst gibt an, es würde „nicht für den Staat“, sondern für seine „eigene Community“ arbeiten.

Das ist nach Meinung dieser Redaktion vorsichtig formuliert falsch. Denn selbstredend sind hier Experimente sichtbar, die eine ganze Wirtschaft betreffen werden. Dementsprechend ist die Kritik in einigen Ländern für den Fall solcher Verfahren erwartbar groß. In Deutschland etwa. Entsprechend bieten sich Flächentests in Schweden oder wie hier in Großbritannien an. Mikrochips unter der Haut lassen sich nicht einfach herausnehmen. Es sind sozusagen Bewegungsmelder in eigener Sache.

Die Daten, die sich in einer Spur verdichten, sind nicht nur für private Unternehmen interessant, sondern genauso für den Staat. Wer glaubt, der Staat würde hier dauerhaft nicht mithören und -sehen, irrt.



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