Gute Nachricht: Helfen Anti-Körper als Therapie?

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Die Suche nach Heilmitteln beim Corona-Virus wird immer drängender. Dabei scheinen sich erste Erfolge einzustellen, wie wir an dieser Stelle bereits mehrfach vermerkt haben. Neben neuen Medikamenten, die derzeit in die klinischen Studien gehen, könnte jetzt auch eine Antikörper-Therapie helfen. So jedenfalls die Vermutung, nachdem chinesische Wissenschaftler hier wohl erfolgreich gewesen sind.

Antikörper aus Blut von Menschen

Die Antikörper würden aus dem Blut von Menschen gewonnen, welche selbst an Covid-19 erkrankt waren. Wer genesen ist, könnte sich dieser Vorstellung nach zur Verfügung stellen, um anderen Erkrankten zu helfen. Solche Antikörper sind Teil des Blutplasmas. Bei der Therapie ginge es dann darum, den Erkrankten das Blutplasma zu injizieren.

Wenn sich im Blutplasma hinreichend Antikörper befinden, würden diese dann entsprechend viele Viren neutralisieren können, besagt die Theorie. Das Ergebnis: Wenn eine solche Behandlung nur schnell genug stattfände, könnten somit die Symptome gelindert werden. Das wiederum ließe zu, dass die Erkrankten ihr Immunsystem nutzen könnten, um dann selbst Abwehrmoleküle aufzubauen.

Die Idee ist nicht neu. Eine entsprechende Therapie soll bei der “Spanischen Grippe”, die zwischen 1918 und 1920 weltweit für Opfer sorgte, die Sterblichkeit immerhin um 20 % gesenkt haben.

Chinesische Wissenschaftler nun haben immerhin eigenen Angaben zufolge gleich mehrere Antikörper identifiziert, die für ein Medikament ggf. eingesetzt werden könnten. Diese könnten “äußerst wirksam” sein, wenn es darum geht, dem Coronavirus den Weg in die Zellen zu verwehren.

Chinesische Ärzte berichteten zudem im “Fachmagazin ‘Jama'”, wie sie fünf Patienten mit einer entsprechenden Therapie behandelten. Diese waren zum Zeitpunkt der Aufnahme der Therapie zwischen 36 und 65 Jahre alt. Zudem wurden sie künstlich beatmet. Die Transfusion mit Blutplasma habe zu einer erheblichen Verbesserung des Zustands geführt, so die Studie. Es dauerte demnach lediglich drei Tage, bis sich die Körpertemperatur und auch die Lungenfunktion verbessert habe. Drei Patienten seien nun nicht mehr im Krankenhaus, die anderen beiden seien “stabil”. Doch Vorsicht: Die Zahl der behandelten Fälle ist zu gering, um wissenschaftlich belastbare Aussagen darauf zu treffen. Doch die Hoffnung wächst…

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