Heißt Erkrankung gleich Immunität? Dr. Drosten meint aktuell: Ja

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Die Zweifel an der Herdenimmunität bzw. an der Immunisierbarkeit in Deutschland nehmen zu. Jüngst wurde bekannt, dass Dr. Drosten der festen Meinung ist, eine Erkrankung würde bedeuten, der Erkrankte wäre nach der Genesung immun gegen eine neue Infektion. Stimmt das? Es gibt noch immer Zweifel an dieser These: Aus Südkorea, dem Land, in dem sich 91 Menschen “neu” oder “wieder” infizierten, wurde nichts mehr bekannt. Das ist verdächtig… Wir erinnern an den Fall.

Was wurde aus dem Südkorea-Fall? 91 Erkrankungen nach „Genesung“

Dabei machten Meldungen die Runde, in Südkorea wären vormals an Corona Erkrankte und dann wieder Genesene erneut erkrankt – in gleich 91 Fällen. Wäre dem so, dann würde unter anderem die sogenannte „Herdenimmunität“ wahrscheinlich ein fehlgeleitetes Konzept sein. Und es würde bedeuten, dass ausnahmslos Alle zittern müssten, bevor es einen Impfstoff gibt.

Zweifel an Genesung

Dementsprechend viel Wirbel hat der Fall ausgelöst. Bei genauerem Hinsehen jedoch könnte es eine Erklärung geben. Der „Konjunktiv“ ist wichtig: Denn es ist naheliegend, dass die Institutionen eher nach Erklärungen für das, was nicht sein soll, suchen, statt diese Problematik zu bestätigen.

In Südkorea jedenfalls gehen die Experten derzeit davon aus, dass die Patienten hier nicht vollständig geheilt seien. Als Faustformel gilt: Etwa zwei Wochen nach dem Auftreten der ersten Symptome gelten Corona-Erkrankte als „geheilt“. Auf der anderen Seite ist bekannt, dass es auch positive PCR-Tests gibt, wenn Patienten „klinisch“ genesen seien. Es ist unklar, warum dies ist bzw. überhaupt sein kann.

Halten wir fest: Wer erkrankt war, kann positiv getestet werden und dennoch bereits als „geheilt“ gelten. Umgekehrt ist nicht jeder ehedem Erkrankte automatisch so gesund, dass eine Immunisierung eintreten würde. Allerdings ist hier die geringe Fallzahl dieser Probleme bedeutend: Für einen Großteil der Geheilten und der als geheilt entlassenen Patienten gilt offenbar, dass diese über einen längeren Zeitraum tatsächlich immunisiert sind. Die Immunisierung dürfte sich typischerweise nicht zwangsläufig über mehrere Jahre einstellen – insofern könnten ehemals Erkrankte mutmaßlich nach wenigen Jahren erneut erkranken. Nicht mehr und nicht weniger. Dennoch wäre dies noch kein Grund, um eine Herdenimmunität als Konzept auszuschließen.

Allerdings zeigt die relativ geringe bislang bekannt gewordene Durchseuchung, wie lange es bis zur Herstellung der Herdenimmunität dauern würde – viel zu lange. Auch hier liegt ein halber Irrweg vor.

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