Hinter dem Machtkampf zwischen Merkel und Macron geht es um Südosteuropa …

Quelle: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com

Deutschland und unsere Kanzlerin stehen bei den aktuellen Verhandlungen um die neuen Positionen innerhalb der EU unter Druck. Macron hat den Kandidaten von Angela Merkel bzw. des EU-Parlaments, Manfred Weber, öffentlich abgelehnt. Es steht zu vermuten, dass dies kein Ausdruck persönlicher Feindschaft ist. Dahinter vermuten wir den Kampf um Südosteuropa, wie kürzlich ein Beitrag in „Capitol Post“ beschrieb.

Brexit günstig für Frankreich

Bislang haben die Medien die Auswirkungen des Brexit auf dieses Szenario noch nicht diskutiert. Dabei ist der Brexit für Frankreich ein enormer Vorteil. Bis dato hatte Deutschland zusammen mit Großbritannien und den „Nordländern“ der EU eine „Sperrminorität“ mit einem Bevölkerungsanteil von 35 %. Diese Sperrminorität wird sich mit einer Reduktion des Bevölkerungsanteils um Großbritannien auflösen. Der Anteil wird nur noch bei etwa 30 % liegen. Beschlüsse der EU können künftig nicht mehr wie bislang einfach boykottiert werden.

Damit hat Frankreich neue Macht gewonnen. So können die Franzosen beispielsweise die Sparpolitik Deutschlands „endlich“ angehen. Die „Austeritätspolitik“ ist besonders den südeuropäischen und den südosteuropäischen Staaten ein Dorn im Auge. Neue Bündnisse dürften nun entstehen. Damit wird auch die Verschuldung in diesen Staaten mit höherer Wahrscheinlichkeit steigen, so die Beobachter. Das Sparprogramm ist derzeit vor allem in Italien umstritten.

Damit geht es hinter den Kulissen um einen immensen Machtverlust Deutschlands und der Merkelschen Austeritätspolitik und eine neue Stärke Frankreichs. Frankreich könnte die Gelegenheit nutzen, um die Zentralisierung innerhalb der EU mit einer gemeinsamen Haushaltsplanung sowie einer weitergehenden gemeinsamen Verteidigung voranzutreiben. Auch die Bankenhaftung innerhalb der gesamten Euro-Zone könnte schneller als bislang vorangetrieben werden. All dies wiederum wird zu Lasten Merkel-Deutschlands zumindest theoretisch auf den Verhandlungstisch kommen.

Es geht also um Ihre Gelder und die Entscheidungsfreiheit dieses Landes. Die Leitmedien berichten nicht. Zitieren wir aus „Capitol Post“:

Heimlich, still und leise werden die Risiken innerhalb der EU für Deutschland und auch Ihr Geld deutlicher. Eine „stille Enteignung“, die nach und nach in höheren Beiträgen für Sozialkassen, in höheren Steuern (auch Mehrwertsteuern) und geringeren Renten deutlich wird. Wir arbeiten an einer umfangreichen Dokumentation für Sie zur „Rettung vor dem EU-Crash“. Es wird nötig.

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