Hinter den Kulissen der Macht: Was AKK und Merkel planen….

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In Berlin weiß man es hinter den Kulissen längst: Die nächste Regierungsumbildung wird ganz offensichtlich geplant. Keine kleine Neuorientierung, sondern die Auflösung der aktuellen Regierung zugunsten von „Jamaika“. Union, FDP und Grüne werden die nächste Regierung stellen, wenn nicht alle Zeichen täuschen. Und zwar ohne, dass Sie noch befragt würden.

Merkel wie Benedikt

Angela Merkel plant den Rückzug. Schon längst werden die Grünen, zuletzt nach einem Bericht des „Focus“, zu politischen Treffen geraten, die „privat“ stattfinden. „Politische Salons“, in denen schlicht eine persönliche und politische Annäherung stattfindet. Schon längst hat die FDP durch ihren Vorsitzenden Lindner wissen lassen, dass sie sich eine Jamaika-Koalition vorstellen könne. Auch ohne Neuwahlen. Voraussetzung laut Lindner: Merkel muss weg.

Die Union wird derzeit in der Position sein, dass sie zumindest keine entscheidenden Stimmen bei einer Neuwahl hinzubekäme. Das wiederum bedeutet, die Union hat mit ihrer aktuellen Fraktion keine besondere Neigung, die je eigenen Mandate aufs Spiel zu setzen. Die FDP möchte ohnehin mitregieren, nur – aus fast schon persönlichen Gründen – eben nicht mit Merkel. Die Grünen sehen sich ohnehin fast als zweite politische Kraft in Deutschland. Neuwahlen könnten sogar dazu führen, dass sich ihr Anteil im Bundestag erhöht. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite würde die positive Stimmung möglicherweise auch recht schnell wieder verfliegen, wenn es zum Schwur kommt. Zum Schwur der Wähler.

Robert Habeck von den Grünen ist bereit. Bis auf den Vorsitz bei den Grünen hat er nichts mehr zu tun. Karin Göring-Eckardt von den Grünen schart ganz offensichtlich schon mit den Füßen. Man sucht noch einen Anlass. Die Europawahl am 26. Mai könnte ein solcher Anlass sein. Union und SPD werden nicht auf wesentlich mehr als 50 % Stimmenanteil kommen. Eher – nach den aktuellen Umfragen – deutlich weniger. In der Krise liegt dann die neue Kraft. Nur: Wohin mit Merkel? Die Kanzlerin hätte nichts zu verlieren.

Anders als Helmut Kohl und als Gerhard Schröder wäre sie nicht aus dem Amt gewählt. Ein eleganter Abgang. Mit vielen freien Stellen auf EU-Ebene, da dort die Plätze neu verteilt werden. Es wird so kommen, wenn nicht alle Zeichen täuschen.

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