Hirnkrankheiten und Corona – das ist die andere (!) Wahrheit

Wer heute den Medien zur Corona-Berichterstattung folgt, wird häufiger lesen, dass das Corona-Virus Hirnschäden hinterlasse. Menschen fielen ins Delirium, erlitten Gedächtnisschwund und würden insgesamt deutliche neurologische Schäden davontragen. Studien dazu gibt es jetzt in zahlreichen Ländern. Der “Focus” zitierte aus diesen Studien. Eine der Studien zeigte, dass bis zu 3/4tel aller Menschen, die im Krankenhaus beatmet werden oder werden müssen, in ein solches Delirium fielen. Viele gesunden später wieder. Das große Problem all dieser Berichte ist methodischer Natur:

Es ist weiterhin in keiner Weise auch nur annähernd gesichert, ob die Folgen auf das Virus zurückzuführen sind oder auf die Begleitumstände der Therapie. Vor Beatmungsgeräten etwa wird gerade in der Corona-Krise praktisch seit jeher gewarnt. Die methodischen Mängel solcher Aussagen sind derart gravieren, dass es aus Sicht dieser Redaktion nicht angeraten ist, diesen Theorien zu folgen….

Auch der schon bekannte Karl Lauterbach hatte indes solche Folgen beschworen….

Karl Lauterbach von der SPD hatte behauptet, das Corona-Virus würde Langzeitschäden verursachen. Selbst das Gehirn würde wohl angegriffen, es könne bleibende Hirnschäden geben. Diese Ansicht teilte ein Neurobiologe allerdings nicht. Ernst Pöppel hat vor einigen Wochen  gegenüber “Focus Online” demnach von “Schwachsinn” gesprochen.

Lauterbach: “Schwachsinn”?

Lauterbach hatte gewarnt, die Hirnleistung lasse nach – und dies nicht nur bei älteren Menschen, wie er betonte. Immerhin ist Karl Lauterbach ein bekannter “SPD-Gesundheitsexperte”. Die Politik selbst warnte zahlreich: In Corona-Zeiten sollten wir alle aufpassen, nicht irgendwelchen “Fake news” hinterherzulaufen. Liegt hier eine solche Nachricht vor?

Immerhin hatte Lauterbach mit diesem Argument beispielsweise begründet, warum es falsch sei, jetzt schon “Lockerungen” anzugehen oder auch nur darüber nachzudenken. Dies sei eine “Verharmlosung” und als solche falsch.

Ernst Pöppel ist dem Bericht nach über die Aussagen von Lauterbach sogar “empört”. So dürfe sich ein Wissenschaftler nicht äußern – und ein Politiker ebenfalls nicht. Es würde für den Zusammenhang von Hirnschäden durch das Virus keinerlei wissenschaftliche Belege.

Zu Hirnschäden führte Lauterbach an, diese entstünden durch “längere künstliche Beatmungen”. Dann lasse die Hirnleistung nach und Demenzen würden schneller auftreten. Davon wären auch jüngere Menschen betroffen. “Viele der Überlebenden würden erhebliche Behinderungen erleiden”, so Lauterbach.

Pöppel entgegnete dem Experten, das sei “Schwachsinn”. Lauterbach habe “von Hirnforschung offenkundig keine Ahnung”. Denn zum aktuellen Zeitpunkt sei die Wahrscheinlichkeit, eine schwächere Hirnleistung zu produzieren, sei genauso hoch wie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich die Leistung verbessere oder gleich bleiben würde.

Grund für die Aussage sei: Man habe schlicht keine Daten. Wer also mit einer solchen Äußerung wie Lauterbach an die Öffentlichkeit gehen würde, der würde reine Panikmache betreiben. “Wer sich so verhält, sollte sein politisches Amt niederlegen”….

Pöppel also ging – wenigstens vor Wochen – mit seiner Kritik in eine andere Richtung: Noch sind auch die Fallzahlen für endgültige Befunde schlicht zu gering. Zudem geben die Berichterstatter bis dato nicht preis, dass der Anteil derjenigen, die neurologische Schäden davontragen könnten, bezogen auf die Erkrankten gering, auf die Infizierten sehr gering und auf die Bevölkerung verschwindend gering ist. Wie immer: ein statistischer Trick. Klicken Sie dazu auch hier. 

 

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