Immer mehr Opfer Epsteins sagen vor Gericht aus

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Zahlreiche Missbrauchsopfer von Jeffrey Epstein haben bei einer Gerichtsanhörung über deren schreckliche Erlebnisse berichtet. Vor einem Bundesgericht in Manhattan sagten am Dienstag 16 Frauen aus, sieben weitere ließen sich von ihren Anwälten vertreten. Die Frauen berichteten von Epsteins Vergewaltigungen, Drohungen und dem Zwang zur Prostitution, als sie noch Minderjährige waren. Andere berichteten, ebenfalls die die Hauptzeugin Virginia Roberts Giuffre, jahrelang Sklavinnen Epsteins gewesen zu sein.

Viele der Opfer waren wütend darüber, dass Epstein nun nicht mehr vor Gericht gestellt werden könne. Sie seien „traurig und wütend, weil der Gerechtigkeit in diesem Fall nie Genüge getan werden könne“. Mehrere Frauen berichteten von Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell. Sie seien von ihr „rekrutiert“ worden und forderten nun eine Fortsetzung der Ermittlungen gegen die Komplizin sowie weitere mutmaßliche Komplizen des Sexualverbrechers. Epstein habe nicht alleine gehandelt, sondern vielmehr einen internationalen Ring zum Mädchenhandel angeführt.

Virginia Roberts Giuffre, die Hauptzeugin im Fall Epstein, wurde nach eigenen Worten jahrelang von Epstein missbraucht und zu Sex mit dessen reichen und einflussreichen Freunden, einschließlich Prinz Andrew gezwungen. Sie fordert, dass die Untersuchungen gegen die Mitttäter weitergehen müssen. Prinz Andrew wisse genau, was er getan habe und sie hoffe, dass er „reinen Tisch“ mache, so Giuffre. Prinz Andrew hatte bislang alle Anschuldigungen Giuffres zurückgewiesen.

Die US-Bundesanwältin Maurene Comey versicherte den Opfern, dass die Ermittlungen in dem Fall fortgesetzt werden, auch wenn Epstein nun tot sein solle. Auch die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt nun im Fall Epstein. Der Multimillionär hatte ebenfalls zahlreiche Verbindungen nach Frankreich. Die französische Justiz hat Ermittlungen wegen Vergewaltigungen und anderer sexueller Übergriffe gegen minderjährige Mädchen eingeleitet. Die französische Opferschutzorganisation „Innocence en Danger“ hatte mitgeteilt, dass sie mehrere Zeugenaussagen über Missbrauchsfälle in Verbindung mit Epstein gesammelt und an die Justizbehörden in Frankreich und in den USA weitergeleitet habe. Auch wir haben darüber genau und ausführlich berichtet – klicken Sie einfach hier.

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