Immer neue Schreckensmeldungen zum Insektensterben

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Das Insektensterben ist im Vergleich zu anderen Meldungen beim Thema „Umweltschutz“ deutlich in den Hintergrund geraten. Der Besuch von Greta Thunberg beim Klimagipfel in Madrid scheint mehr Gemüter zu betreffen als der nachweisliche Schwund unter den Insekten. Insekten sind, so jedenfalls zeigen es zahlreiche Daten, als wichtiger Baustein der Umwelt und damit der Gesundheit, vor allem aufgrund der gesundheitsgefährdenden Ausstöße von Pestiziden auf dem Rückmarsch. Lesen Sie selbst in dem Beitrag, an den wir hier erinnern…

Insekten-Sterben in Deutschland immer dramatischer…

Die Zahl bzw. Vielfalt der Insekten in Deutschland schrumpft nach einem Artikel von „Spiegel Online“ in „erschreckendem Tempo“. Aktuell würden noch immer „umfassende Studien“ fehlen. Eine neue Untersuchung jedoch, durchgeführt von der „Technischen Universität München“, zeigt die Entwicklung drastisch auf.

Landwirtschaft zerstört teils Insektenvielfalt

Die intensive Landwirtschaft, so eine Schlussfolgerung, würde in den Graslandschaften in einem Zusammenhang mit dem Verschwinden der Artenvielfalt in Zusammenhang zu sehen sein. Die Untersuchung wurde zwischen 2008 und 2017 durchgeführt. Dabei wurden die Daten an 290 Standorten gesammelt:

Einmal auf der Schwäbischen Alb, dann in Hainich, „einem bewaldeten Höhenrücken in Thüringen“ und in der „Schorfheide“ von Brandenburg.

Dabei wurden die Daten von über 1 Million Gliederfüßern erhoben. Diese verkörperten mehr als 2.700 Arten. Die Daten sind alarmierend.

Ungefähr ein Drittel „aller untersuchten Arten“ sind in diesem Zeitraum verschwunden. Selbst die Masse aller Insekten ist deutlich geringer geworden – um zwei Drittel, also über 65 %. In den Wäldern ist die Masse der Insekten um ungefähr 40 % verschwunden. Um die Wissenschaftlichkeit der Analyse zu sichern, sind die Wetterbedingungen – schwankende Einflussfaktoren – ausgeklammert bzw. herausgerechnet worden.

Damit ist der Rückgang gravierend geworden. Die Aussage eines der Projektverantwortlichen, Wolfgang Weisser, dazu: Die Daten passten in das Bild, das „immer mehr Studien zeichnen“. Da die Zahl der Insekten und die Vielfalt auch für die Entwicklung ganzer Ökokulturen verantwortlich sind und hier der menschliche Einfluss besser lesbar und steuerbar ist als beim Klimaschutz, vermissen Beobachter die Vehemenz der Diskussion. So müssten bspw. Pestizide von der Regierung nicht wie bislang stets genehmigt und in der EU durchgewunken werden, sondern müssten verboten werden. Ohne Einbeziehung der Landwirtschaft, so auch die Aussagen dieses Berichtes, ist eine Erholung kaum vorstellbar.

Die Hauptausgaben von „Capitol Post“ beschäftigen sich mit dem „Klimaschutz“ – allerdings in anderer Weise, als dies die Greta-Jünger möchten. Auch das Thema „Insekten“ zeigt, dass der wahre Umweltschutz offenbar für weite Teile der selbst ernannten Weltretter in den großen Medien doch nicht so relevant ist…

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