Impfstoff aus Oxford? Wie groß und “gut” ist die Hoffnung?

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Wer die Diskussion um das Corona-Virus am Wochenende verfolgt hat, spürt förmlich, wie sehnsüchtig die Medien und die Politik sich auf den kommenden Impfstoff fokussieren. Die jüngste Entwicklung bezieht sich auf die Erforschung an der Uni Oxford, die vermuten lässt, schon im Herbst könne ein Impfstoff bereitstehen. Wirklich? Impfstoffe haben in der Regel Nebenwirkungen, die es genau zu erforschen gilt.

Impfgegner verweisen auf die oft unerforschten oder ignorierten oder – so der Verdacht – sogar in voller Absicht herbeigeführten Folgeschäden. Wer will oder kann garantieren, dass dies im Corona-Fall anders sein wird? Bill Gates jedenfalls wird von vielen Kritikern als “der” Profiteur schlechthin bezeichnet, da er in zahlreiche Unternehmen dieser Branche investiert hat. Auch die deutsche “BioNTech” gehört zu einem Kaufanteil von 50 Millionen Euro Bill Gates.

Bislang sind keine Risiken ausgeschlossen

In Oxford wurde jetzt die erste Testreihe gestartet, die auf bisherigen Ergebnissen fußt. Auch wenn sich ein Mitarbeiter fernsehwirksam selbst als Testkandidat zur Verfügung gestellt hat, bleiben die Zweifel, so Beobachter, an der langfristigen Einschätzbarkeit: Üblicherweise würden Impfstoffe (die Kritik daran einmal ausgeblendet) mindestens 12 bis 18 Monate Entwicklungszeit benötigen. Im Fall von Corona, da das Virus als neu gilt, würde also frühestens im Februar/März, wahrscheinlich erst im Sommer 2021 ein Impfstoff zur Verfügung stehen. Dabei wird immer vorausgesetzt, dass es positiv gelingt, einen Impfstoff zu entwickeln und bei diesem die Nebenwirkungen zu kontrollieren. Kritiker befürchten daher bei Meldungen wie von der Uni Oxford, dass die Institute und Unternehmen zur Eile gedrängt werden oder sich unter Eile sehen und warnen vor diesen Entwicklungen.

Die aktuellen Fallzahlen wiederum verweisen darauf, dass die Zahl der Nettoerkrankten in Deutschland sogar sinkt – auch wenn am Wochenende mit anderen Zahlen der gegenteilige Effekt belegt werden sollte.

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