Impfstoff-Entwicklung: 7,4 Milliarden Euro allein in der EU

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Die Impfstoff-Entwicklung gegen das Corona-Virus Sars-Cov-2 ist weltweit noch immer vergleichsweise am Anfang, so der Eindruck von Beobachtern. Inzwischen sollen etwa 150 Unternehmen weltweit daran forschen, wobei Unternehmen teils einzeln forschen, teils auch zumindest kooperativ. In der EU haben Deutschland, Frankreich, Italien sowie die Niederlande eine “Allianz” geschmiedet, die sowohl die Forschung und Entwicklung und dann auch die Verteilung beschleunigen und verbessern soll. Die Allianz “Inclusive Vaccine Alliance” steht offenbar auch anderen Ländern offen, wie es heißt.

Die EU-Kommission hat bei einer “Geberkonferenz” jüngst 7,4 Milliarden Euro gesammelt, damit die Impfstoffe entwickelt werden können. Kritiker bemängeln, dass mit viel Geld hochriskante Entwicklungen gefördert würden, die möglicherweise für die Entstehung diverser Schäden verantwortlich zeichneten. Besonders in der Kritik: Die sogenannten “genbasierten Impfstoffe”. Dabei handelt es sich um Impfstoffe, die sich gegen Erreger wenden sollen, die sich genetisch schnell verändern. Die entsprechenden Impfstoffe nennen sich “Messenger-RNA” und werden schlicht als “mRNA” abgekürzt und in Beiträgen publiziert.

Diese mRNA werden synthetisch hergestellt und sollen eine exakte Bauanleitung für erregerspezifische Antigene enthalten, damit eine Reaktion des Immunsystems hervorgerufen werde. Diese Reaktion erhoffen sich die Konstrukteure nicht nur in der Entwicklung von Sars-Cov-2-Impfstoffen, sondern auch im Kampf gegen den Krebs. Die Impfstoffe sollen zügig entwickelt und dann produziert werden können. Hintergrund ist der Umstand, dass niedrige Dosen reichen, um die Immunreaktion hervorzurufen.

Kritiker monieren insbesondere, dass bis dato noch überhaupt keine mRNA-Impfstoffe entwickelt worden sind. Demzufolge gibt es keine Erfahrungen mit den unmittelbaren wie auch den Langzeitfolgen. Aktuell würde die Entwicklung rein darauf basieren, dass die Industrie wie auch die Politik möglichst schnell eine Impfstoff präsentieren möchte, für dessen Herleitung ansonsten einige Jahre benötigt würden. Das Risiko scheint vollkommen offen.

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