Impfstoff-Propaganda? Schneller als gedacht…

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Geht es nach dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), könnte es schneller als gedacht einen Impfstoff gegen das Corona-Virus geben. Klaus Cichutek, Präsident des Instituts, äußerte gegenüber dem ZDF-heute-Journal am Sonntag, 2. August, dass die Zuversicht groß sei. Bei wem?

Impfstoff lösen Immunreaktion aus

Der Präsident stellt darauf ab, dass in den vergangenen Wochen einige Impfstoffe Ergebnisse dahingehend gebracht hätten, dass eine spezifische Immunreaktion ausgelöst worden sei. „Das sind sehr gute Neuigkeiten“. Aktuell würde es zwischen 140 und 150 Impfstoffprojekte geben, so Cichutek. „Wir haben bereits 26 klinische Prüfungen laufen, und auch 6 dieser klinischen Prüfungen befinden sich bereits in einem Stadium, wo noch mal statistisch signifikante Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten am Menschen erhoben werden“, ließ er wissen.

Das Besondere: Erst in der Phase III wird überhaupt auf breiter Basis getestet, ob der Impfstoff wirksam schützt. Die „sehr guten Neuigkeiten“ also sind von diesem Punkt aus mit Zweifel zu begleiten. Zudem aber kennt noch niemand die Langzeitfolgen. Darauf gehen die öffentlichen Berichte dieser Medien leider nicht ein, so Kritiker.

Wir erinnern an eine kritischere Haltung…

„Die Zahlen aus der Vergangenheit zeigen zudem, dass selbst die klinischen Studien-Phasen, die aktuell in vielen Medien für die Impfstoffe beschrieben werden, wahrscheinlich keine Lösung bringen werden. Die Erfolgsquote liege bei vielleicht 10 %, heißt es in einem Fall. Also: Es wird wahrscheinlich keinen Impfstoff (“direkt”) geben – und wenn, dann wird er möglicherweise unter erheblichen Nebenwirkungen nur eine Mutation angreifen. Die Hoffnung auf das Impfwunder ist auch hier trügerisch.

Dies bestätigt ein Virologe aus Deutschland:

“Der Virologe Hendrik Streeck, bekannt durch seine Heinsberg-Studie, schlägt vor, Szenarien im Umgang mit dem Corona-Virus für den Fall zu entwerfen, dass es vielleicht keinen Impfstoff geben werde. Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie in Bonn und hält auch den Begriff der „zweiten Welle“ für irreführend. Eine zweite Welle gebe es nicht, da das Virus nun einmal da sei und nicht verschwinde und dann wiederkomme. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mehrheit der mit dem Corona-Virus Infizierten einen milden Krankheitsverlauf oder sogar gar keine Symptome haben. Man müsse lediglich Maßnahmen für jene finden, die einen schweren Verlauf bei der Erkrankung haben.

Die Pandemie müsse vielleicht ohne einen Impfstoff bewältigt werden, denn bisher habe man für keines der verschiedenen Corona-Viren einen Impfstoff gefunden – ähnlich wie bei Malaria, Dengue-Fieber, Tuberkulose oder HIV, sagte Streeck in einem “FAZ”-Interview. „Es gibt keinen Universalimpfstoff für das Corona-Virus“, so der Experte. Wie bei der Influenza-Grippe gebe es jedes Jahr unterschiedliche Viren und jedes Jahr müsse erneut ein Impfstoff entwickelt werden. Es sei jedoch ein unrealistisches Vorhaben, alle Infektionen des Virustyps Coronavirus zu verhindern und es stelle sich damit die Frage, ob das überhaupt sinnvoll und notwendig sei, so Streeck.

In dem Interview mit der “FAZ” relativiert Streeck die Angst vor der zweiten Welle nach der Urlaubssaison. Mehr dazu lesen Sie hier….

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