In Bahrain geht die blutige Niederschlagung der Regierungsgegner weiter

Der Erlauchte Emir Hamad bin Isa bin Salman Al Chalifa

Kommentar: Die Londoner Marionettendiktatur in Bahrain, die ähnlich wie ihre Schwesterdiktatur in Saudi-Arabien mit zunehmender Renitenz der Bevölkerung zu kämpfen hat, versucht sich schon seit geraumer Zeit mit brutalen Methoden an der Macht zu halten.Wie lange wird sich das Regime noch halten können? Maximal solange, wie das Regime in Saudi-Arabien.

Da aber die 5. US-Flotte in Bahrain vor Anker liegt und das unmittelbar benachbarte Katar der Sitz des Hauptquartiers der US-Truppen im Nahen Osten ist, wird man in London schon Vorbereitungen getroffen haben, um bei eventuellen Umstürzen in den Golfstaaten weiterhin das Zünglein an der Waage spielen zu können.

Schon vor einem Jahr hatte Hamad bin Isa Al Chalifa, der Emir von Bahrain, für alle Fälle 42 Milliarden Dollar in die Schweiz überwiesen, sozusagen als Altersruhegeld für sich und seine Verwandtschaft. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die City of London lässt dem Emir wohl kaum seine Altenteil in Ruhe verzehren, die braucht nämlich sein gestohlenes Vermögen selbst. Wenn die Zeit reif ist, werden die Milliarden  “eingefroren” und  verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Hosni Mubarak fehlen jetzt auch 70 Milliarden, die er sich mühsam ergaunert hat (man vermutet, unter anderem durch das Verscherbeln ägyptischer Alterümer). Sein Land  Ägypten muss sich stattdessen wieder bei den Rothschilds verschulden, in Form eines IWF-Kredits. Libyen muss sich ebenso verschulden, obwohl es mindestens 100 Milliarden Dollar Auslandsvermögen hat.

Wie schon gesagt: Eingefroren ist eben eingefroren. [Kommentar Ende]

Manama (dpa/IRIB) – Unmittelbar vor dem Formel-1-Rennen ist es am Samstag zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen, bei denen ein Demonstrant getötet und Dutzende weitere verletzt worden sind.

Angehörige des Opfers erklärten, Salah Abbas Habib sei erschossen worden. Die Polizei untersucht den Vorfall.
Tausende Regierungsgegner hatten am Freitag demokratische Reformen in dem Inselstaat im Persischen Golf gefordert. Sie werfen zudem den Formel-1-Organisatoren vor, das Königshaus aufzuwerten, das seine Gegner unterdrücke.
2011 war der Grand Prix wegen der blutigen Niederschlagung der Revolte gegen den König mit Hilfe von Truppen verbündeter Nachbarstaaten, darunter auch Saudi-Arabien, abgesagt worden.
In der Nacht lieferten sich kleinere Gruppen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wurde Salah Abbas Habib offenbar getötet. Seine Leiche wurde auf dem Dach eines Gebäudes in der Stadt Schakura nördlich von Manama gefunden.
Am Samstagmorgen gerieten empörte Angehörige des Opfers mit der Polizei aneinander. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Menschen auseinanderzutreiben.
Die Proteste gegen das Herrscherhaus hatten mit dem Arabischen Frühling 2011 zugenommen. Damals wurde der Grand Prix abgesagt. Der dänisch-bahrainische Menschenrechtsaktivist Abdulhadi Al-Khawaja, der nach Unruhen 2011 verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist seit dem 8. Februar im Hungerstreik.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/205269-in-bahrain-geht-die-blutige-niederschlagung-der-regierungsgegner-weiter

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