Informationskrieg um Russland

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Wer kennt sie nicht, die strategischen Weltkarten, auf denen die Militärbasen der USA eingezeichnet sind? Sie sind Zeugnis der imperialen Ausdehnung der selbsternannten einzigen Weltmacht, deren Wirtschaftssystem immer neue Märkte erobern muss, um nicht zu kollabieren. Kein anderes Land der Welt hat auch nur einen in der Relation nennenswerten Bruchteil eigener Soldaten und Waffen in einem oder mehreren fremden Ländern stationiert, der einen Vergleich zu den USA berechtigen würde.Global_US_Expansion

Eine Weltkarte der von den USA gehaltenen Propagandabasen gibt es hingegen nicht, dabei sind sie die erheblich bedeuterenden “Waffen”, die die globale Dominanz der USA überhaupt erst möglich machen. Winning hearts and minds“, funktioniert nicht mit dauerhafter gewaltsamer Unterdrückung – die die USA global gar nicht zu leisten imstande wären -, sondern durch gezielte Propaganda und PR, die den Bürgern der extraterritorialen Märkte einredet, die Mächtigen in Washington und New York wüssten besser, was für dieses Land gut sei, als die Bürger der besetzten Staaten selbst.

Die Methode ist so einfach wie effektiv: Man erkauft oder erzwingt sich die Gewogenheit einer kleinen wirtschaftlichen Elite des Ziellandes, beliefert sie mit Waffen zur eigenen Herrschaftssicherung und beteiligt diese Eliten an der Ausbeutung der Märkte und Ressourcen. Aus diesem Grund wird in den auszubeutenden Staaten auch keine echte Demokratie gefördert, sondern streng darauf geachtet, dass die Macht in der Hand kleiner und deshalb leicht kontrollierbarer Eliten bleibt, die durch persönliche wirtschaftliche Vorteile und ideologische Netzwerke an den Hegemon gebunden sind.

Dass in Deutschland bis heute keinerlei Mechanismen echter Demokratie auf Bundesebene existieren, ist nicht Ausdruck mangelnder Demokratiefähigkeit der Bürger, sondern Ergebnis einer Fremdbestimmung durch eine Besatzungsmacht, die nicht davor zurückschrecken würde, dieses Land in Terror oder offene Diktatur zu treiben, wenn die Bürger sich ernsthaft anschickten, sich von dieser Besatzung zu emanzipieren. Die Entscheidung, ob dieses Land, von dem zwei Weltkriege ausgingen [dieses Märchen hält sich auch in russischen Köpfen nur allzugern; Anm. d. R.], überhaupt eine Armee braucht und ob es einem Militärbündnis angehören sollte, liegt weder in der Souveränität des deutschen Volkes, noch in der Souveränität der von ihm gewählten Politiker.

Im Unterschied zu Deutschland ist Russland ein souveränes Land. Nicht demokratischer, aber immerhin auch nicht unter fremder Kontrolle und schon gar nicht durchsetzt mit Militär- und Propagandabasen einer ausländischen Besatzungsmacht. In Russland haben allein die Russen das Sagen und nur unfassbar dumme deutsche Politiker oder Journalisten – allesamt zu jämmerlich, selbst das eigene Sklaventum zu reflektieren – bilden sich ein, den Russen erzählen zu können, wie diese ihren Staat und ihre Gesellschaft zu organisieren haben.

Russlands Souveränität beruht auf einer Größe und militärischen Macht, die eine gewaltsame Unterjochung durch eine äußeren Aggressor prinzipiell ausschließt. Für die USA, deren politische Vordenker und Ideologen ihren Anspruch auf Weltvormachtstellung genauso unverhohlen apostrophieren, wie sich ihre Konzerne die gigantischen russischen Ressourcen unter den Nagel reissen wollen, bleiben damit nur wenige strategische Optionen.

Die eine sehen wir in dem Versuch Russland wirtschaftlich zu isolieren, sein Wachstum zu bremsen oder gar zu stoppen. Diese Option ist in der multipolaren Welt, die wir heute trotz der Größe des US-Imperiums haben, zum Scheitern verurteilt. Giganten wie China oder Indien lassen sich nicht mehr wie Kolonialstaaten behandeln und intensivieren ihren wirtschaftlichen Austausch mit dem Kreml zum beiderseitigen wirtschaftlichen Nutzen.

Die andere Option zur Schwächung und Domestizierung des russischen Bären ist die Zersetzung des Landes von Innen heraus, die im Idealfall mit der Installation eines willfährigen Regimes gekrönt würde, das den USA und seinen Konzernen freien Zugriff auf die Reichtümer des Landes ermöglicht. Die Methoden dieser Zersetzung von Innen heraus sind Propaganda, Agitation und Aufwiegelung. Wie das funktioniert, hat man beispielhaft in Kiew vorgeführt, wo Unzufriedenheit geschürt und falsche Versprechungen gemacht wurden, um eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen und durch ein Marionettenregime zu ersetzen, das US-Konzernen und amerikanischem Militär Tür und Tor öffnet.

Dass Russland sich dieser Bedrohung bewusst ist, weiß man spätestens seit dem vor 3 Jahren erlassenen Gesetz zur Kontrolle ausländischer sogenannter NGOs. Hätte die Ukraine vor 3 Jahren sämtliche westliche Nichtregierungsorganisationen, so sie denn eine politische Agenda verfolgen, aus dem Land geschmissen, dann wäre das Land heute weder in einem Krieg, noch total bankrott und ganz sicher nicht so wirtschaftlich, sozial und politisch verwüstet, wie es sich heute darstellt. Dass sich deutsche NGOs, wie die Böll– oder Adenauer-Stiftung an diesem Irrsinn beteiligt haben, ist der unfassbaren Dummheit der Vertreter dieser Organisationen zu verdanken, die nur noch durch die eigene Selbstüberschätzung in den Schatten gestellt wird.

So kommt es, dass eine zum Abschluss eines Hochschulstudiums zu dumme Landschaftsgärtnerin sich anmaßt, in einem fremden Land, dessen Sprache, Kultur und politische Verhältnisse sie noch weniger versteht, als die Biologie eines DIN A4-großen Blumenkastens, Menschen aufzuwiegeln und gemeinsam mit anderen Dummköpfen in diesem Land einem Bürgerkrieg den Boden bereitet, in dem bisher Zigtausende ihr Leben verloren und weitere 2 Millionen vertrieben wurden…

Weiterlesen: https://propagandaschau.wordpress.com/2015/06/13/russland-im-informationskrieg/

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