Insektensterben: 40 % aller Arten mit „dramatischen Rückgangsraten“

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Das Insektensterben, teils schon angezweifelt, geht munter weiter. Wie aus dem „Journal Biological Conversation“ zitiert wird, würden in den nächsten Jahrzehnten gleich 40 % aller Insekten aussterben. Die entsprechende Studie stellt einen Vergleich von insgesamt 73 internationalen Studien dar, die in 13 Jahren angefertigt worden waren. Die Ergebnisse dürften also aus wissenschaftlicher Sicht als breit abgefedert gelten.

Pestizide verantwortlich

Aktuell würden ungefähr 30 % aller Insekten gefährdet sein. Der Rückgang der Population hat Gründe. Dies sind die moderne Landwirtschaft, der „Klimawandel“ und der Einsatz von Pestiziden, die am Ende die Nahrungskette der Insekten belasten. Dabei sterben besonders Bienen. Dramatisch(er) sind indes noch die Folgewirkungen. Das Insektensterben würde auch verschiedenste Vögel betreffen, Reptilien sowie Fische. Denn die wiederum finden teils kein Futter mehr bzw. keine eigenen Opfer, die von den Insekten leben würden.

So rechnet die Studie damit, dass die sogenannten Pest-Insekten, die sich als resistent erweisen, hinsichtlich Anzahl und Arten noch mehr werden. Schädlinge würden nach dem Klimawandel wegen der wärmeren Gefilde ohnehin besser wachsen. Die „natürlichen Feinde“ unter diesen Umständen dürften indes verschwinden. Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Mistkäfer würden demgegenüber beispielsweise aussterben.

Aktuell verschwinden Bienen und Konsorten demnach etwa 8mal rascher als Säugetiere Reptilien, aber auch Vögel.
Um der Situation Einhalt zu gebieten, müssten die Pestizide ersetzt werden. In Deutschland dagegen hat die GroKo noch vertreten durch die CSU innerhalb der EU eine weitergehende Erlaubnis über den Einsatz von Pestiziden im Zeitraum von fünf Jahren durchgesetzt. Die damalige SPD-Umweltministerin wurde nicht befragt bzw. angehört. Insofern lässt sich schlussfolgern, dass auch diese Regierung alles dafür unternimmt, die Erde von Insekten zu befreien, um es zynisch zu formulieren. „Nach mir die Sintflut“. CDU, CSU und SPD nehmen diesen Hinweis gerne auf.

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