Internationaler Währungsfonds warnt: Weltwirtschaft erneut bedroht

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Der Direktor für Geld- und Kapitalmärkte beim Internationalen Wirtschaftsfonds (IWF), Tobias Adrian, warnt davor, die Regeln für die Finanzmärkte zu lockern. Die aktuellen Regulierungen seien jetzt stärker als vor der Finanzkrise 2008. Eine Lockerung der Regulierungen könne leicht eine neue Finanzkrise auslösen, so Adrian.

Dennoch seien neue Risiken entstanden, die die Weltwirtschaft belasten: Der Handelsstreit zwischen den USA und China, hohe Staatsschulden sowie exorbitant hohe Immobilienpreise in Groß- und Weltstädten wie beispielsweise London oder New York. Der Handelsstreit mit China könne zudem dazu führen, dass Investoren kein Vertrauen mehr haben, in China zu investieren.

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert, dass der Welthandel stärker den Menschen zugutekommen müsse: „Der Handel muss effektiver organisiert werden, um für die Menschen Ergebnisse zu liefern“. Denn die wirtschaftlichen Tendenzen führen zu einem immer stärkeren Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich, so Lagarde. Die IWF-Chefin ist der Ansicht, dass der von den USA verursachte Handelsstreit zu einem Rückgang des Welthandels führen werde.

Geld- und Kapitalmarktdirektor Adrian forderte deshalb die Entwicklungs- und Schwellenländer dazu auf, finanzielle Puffer gegen etwaige Handels- und Wirtschaftsrisiken zu bilden. Der starke Dollar mit dem derzeit steigenden Leitzins könne dazu führen, dass Geld zu schnell aus den Schwellenländern abfließe. Denn die US-Notenbank kündigte weitere, regelmäßige Leitzinserhöhungen an. Dadurch sind Investitionen in den USA wieder attraktiv geworden.

Für die Industrieländer sei die Schuldenlast von Haushalten, Unternehmen und Staaten das große Problem, so Adrian. Bürger müssten eine bessere Transparenz über die tatsächliche Schuldenlast und Wirtschaftslage ihres Landes erhalten. Staaten hätten jedoch auch große Guthaben und es gebe genügend Möglichkeiten, diese wirtschaftlicher einzusetzen.

Die leidtragenden der nächsten Krise werden wie auch schon 2008 die Bürger sein. Banken müssen „gerettet“ werden, um das System am Laufen zu halten und die Reichen sowie die Finanzeliten davor zu bewahren, ihr gesamtes Hab und Gut zu verlieren. Denn wer das Geld und die Hoheit über die Währungen hat, der hat die Macht. Die „Krise“ wird kommen, denn die Schulden der Banken und Länder müssen irgendwann beglichen werden – von den Steuerzahlern. Kein Staat ist wirklich darum bemüht, Schulden zu reduzieren. Der Euro wird in der EU von der EZB durch billige Kredite und Anleihekäufe künstlich am Leben gehalten. Und für Staatspleiten wie in Griechenland muss auch der Steuerzahler herhalten, zumeist der deutsche.

Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn solange die Macht über das Geld in den Händen weniger Privater liegt, sind den Regierungen die Hände gebunden. Und solange wir korrupte Regierungen haben, die unsere Steuergelder mafiösen Geldstrukturen in den Rachen schmeißen, wird die Hoheit über das Geld in privater Hand bleiben. Nur in Island wurden die Banken in die Haftung genommen. Bei der Bankenkrise ließ man diese bankrottgehen, Bankenchefs wurden rausgeschmissen. Die Bürger mussten nicht haften. Solange man am Euro festhalten und dadurch kräftig verdienen will, wird das räuberische System weiter am Leben erhalten.



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