Intervallfasten: Auch nach Karneval

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Der Karneval hat nicht nur das altgediente Heilfasten hervorgebracht und populär werden lassen. Auch das „Intervallfasten“ wird in diesen Tagen wieder angewandt – Ziel ist, langfristig Gewicht zu verlieren und das Körperwohlgefühl zu steigern.

Dabei gilt Intervallfasten als die Methode, die einfacher durchzuführen sei. Der Mensch fastet ohnehin – immer dann, wenn er nicht ist. Hier gilt es lediglich, die Pausen zu steuern. Wir greifen die Hinweise auf, die wir an dieser Stelle bereits notiert hatten…

Hier hatte die „Deutsche Welle“ das Thema aufgegriffen und eine möglicherweise neue „Ernährungsideologie“ beschrieben. Die Ergebnisse einer Studie jedenfalls wurden als „kritisch“ bezeichnet.

So berichtet der Sender über den „CEO von Twitter als Zeugen für die Ideologie, die dahinter stünde, Jack Dorsey. Der würde lediglich noch einmal täglich essen. Weder gäbe es vormittags eine Mahlzeit, noch würde er mittags etwas zu sich nehmen. Lediglich zwischen 18.30 und 20.30 Uhr esse er, dies sei die einzige Mahlzeit.

Tweet als Marketing-Instrument?

In seinem entsprechenden Tweet verweist der CEO darauf, er würde sogar eine dreitätige Wasserkur eingelegt haben. Außer Wasser habe er nichts zu sich genommen. Ob ja jemand einfach auf der Hype-Welle reitet? Denn diese Form der Kuren beschäftigen tatsächlich offenbar zahlreiche Menschen, wie zumindest in diesen Tagen wieder offenkundig wird.

Das Intervallfasten existiert in den unterschiedlichsten Formen: So können Anwender beispielsweise eine Form nutzen, bei der an fünf Tagen „uneingeschränkt“ gegessen werden darf, während an zwei Tagen in der Woche dann nur wenige Kalorien den Körper belasten sollten, beispielsweise etwa 500 kcal.

Andere Methoden sehen vor, dass bestimmte Zeiträume für den Verzicht jeglicher Nahrungsmittelaufnahme festgelegt würden. Zwischen 12 und 18 Stunden dauerten solche Verzichtsblöcke typischerweise jeweils.

Die Methoden selbst sind unterschiedlich, beziehen sich allerdings auf den Insulinspiegel. Wenn der Insulinspiegel durch fehlende Zufuhr sinke, wären die Fettzellen wiederum „gezwungen, ihre gespeicherten Zuckervorräte für die Energiegewinnung freizusetzen“. Neue Studien zeigen, dass diese Vorstellung durchaus erfolgreich sein könne. Allerdings verweist, so die „Deutsche Welle“, ein Teil der Forscher darauf, die gezogenen Studien seien schlicht zu klein, um Erkenntnisse daraus zu ziehen. Im Vergleich zu sonstigen Diäten, die auf einer Reduktion von Kalorien beruhten, zeigen sich beispielsweise einer Studie aus Norwegen und einer Studie aus Australien zufolge jedoch keine besseren (!) Ergebnisse.

Insofern sei das Intervallfasten keine „Wunderlösung“, sondern schlicht eine besonders einfache Form, mit Regeln der Kalorienzufuhr Herr zu werden. Wer andere Lösungen hat, weniger Kalorien zu sich zu nehmen, wird damit ähnlich erfolgreich sein.“

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