Iran als Atomwaffenmacht würde Stabilität in Nahost stärken

Iran: Nach Terroranschlägen ist die Lage unter Kontrolle
MOSKAU, 06. April (RIA Novosti).

Eine Kernwaffenmacht Iran wäre für den russischen General Leonid Iwaschow alles andere als eine Katastrophe.

Ein mit Kernwaffen ausgerüsteter Iran würde die Stabilität und Sicherheit im Nahen und Mittleren Osten stärken, sagte Iwaschow, einst Ressortleiter für internationale Zusammenarbeit im russischen Verteidigungsministerium und heute Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, am Freitag auf einer Konferenz in Moskau.

Nachdem das Atomwaffen-Monopol zerstört worden sei, seien diese Waffen die friedlichsten und wirken als ein Abschreckungsfaktor, sagte Iwaschow. Selbst im Kalten Krieg hatten die Sowjetunion und die USA nur vor einem zufälligen Atomwaffen-Einsatz Angst gehabt, so Iwaschow. Ein weiteres Beispiel seien Indien und Pakistan, zwischen denen es immer wieder Konflikte gegeben habe, bevor sie zu Kernwaffenmächten wurden. Seitdem würden sie Zurückhaltung üben.

Das Problem des Iran bestehe darin, dass nur die eine Seite, nämlich Israel, die USA und Großbritannien, Atomwaffen haben, so Iwaschow weiter. Der Iran wolle sich lediglich eine sichere Entwicklung garantieren. „Auch wenn er Anspruch auf eine Führerschaft, einen höheren Status in der islamischen Welt hat, hat er keine Attacken vor, und schon gar nicht mit Atomwaffen. Das ist Unsinn“, sagte Iwaschow.

http://de.rian.ru/politics/20120406/263289054.html

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