Iran: Erdbeben in Region Buschehr in 10 km Tiefe

MOSKAU, 09. April (RIA Novosti).

Beim jüngsten Erdbeben im Iran sind drei Städte in der Provinz Buschehr am Persischen Golf fast völlig zerstört worden.

Das meldete die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag. Am stärksten wurde die Stadt Kaki mit etwa 10 000 Einwohnern betroffen. Starke Zerstörungen wurden auch aus Khormoj und Kengan gemeldet, wo entsprechend 30 000 und 20 000 Menschen leben. Bei Khormoj wurden zwei Dörfer mit rund 3000 Bewohnern komplett zerstört. Nach jüngsten Erkenntnissen gab es mindestens 31 Tote und rund 800 Verletzte.

Nach Angaben des US-Geologiedienstes lag das Epizentrum des Bebens 91 Kilometer von der Stadt Buschehr in einer Tiefe von zehn Kilometern. In Buschehr befindet sich das erste mit russischer Hilfe gebaute Atomkraftwerk, das die Naturkatastrophe gut überstanden hat. Iranische Seismologen behaupten, dass sich das Epizentrum des Bebens bei Kaki befand. Nach dem ersten Erdstoß wurden einige Nachbeben registriert, darunter ein Stoß mit der Stärke 5,4.

Keine Bebenschäden an Atomkraftwerk Buschehr

Der Iran hat die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) offiziell davon in Kenntnis gesetzt, dass das Atomkraftwerk Buschehr am Persischen Golf beim jüngsten schweren Erdbeben nicht beschädigt wurde.

Die Strahlung in der Region sei normal, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus der Mitteilung. Zuvor hatte ein Vertreter des russischen AKW-Bauers Atomstroiexport gesagt, dass Erdstöße im Kraftwerk zu spüren gewesen waren, sich aber nicht negativ auf den Betrieb des Reaktors ausgewirkt hatten.

http://de.rian.ru/society/20130409/265901235.html

http://de.rian.ru/society/20130409/265902387.html

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