Iran fordert den Beitritt Israels zum Atomwaffensperrvertrag

Irans UNO-Botschafter Gholam-Hossein Dehqani

New York (Press TV) – Gholam-Hossein Dehghani, der iranische Vize-Botschafter bei den Vereinten Nationen, hat ein weiteres Mal gefordert, dass Druck auf das israelische Regime zum Beitritt Tel Avivs zum Atomwaffensperrvertrag (NPT) ausgeübt werde.

Dehghani sagte auf der Konferenz über einen massenvernichtungswaffenfreien Nahen und Mittleren Osten in der UNO, das israelische Regime stelle durch seine atomare Rüstung eine Bedrohung für die Sicherheit des Nahen und Mittleren Osten und der Welt dar.

Er forderte dann den Beitritt Israels zum NPT. Die Islamische Republik Iran sei 1974 diesem Vertrag beigetreten. Teheran habe stets betont, dass Mittlerer und Naher Osten frei von Massenvernichtungswaffen sein sollte. Er betonte dabei die aktive Präsenz des Iran auf diversen Konferenzen über atomare Abrüstung. Der Iran habe stets alle Länder, insbesondere die Länder in der sensiblen Region des Nahen und Mittleren Ostens aufgefordert, diesem internationalen Vertrag beizutreten, so Dehghani weiter. Möglicherweise würden manche Länder ohne internationalen Druck  nicht gewillt sein, diesem  Vertrag beizutreten.

Israel soll das einzige Land in der Region sein, das über eine atomare Rüstung verfügt. Man schätzt die Anzahl der israelischen Atomsprengköpfe auf 200 – 400 Stück.



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