Iran vom rothschildischen Welt-Bankensystem abgeschnitten

Anfang Februar kam die Meldung aus dem US-Senat: Um das Atomprogramm der Islamischen Republik zu unterbinden, will der US-Senat den Ausschluss des Iran aus dem Bankenabkommen SWIFT.

Jetzt ist es soweit. SWIFT, die in Belgien ansässige Körperschaft, welche die  internationalen Banktransaktionen durchführt, verkündete, dass es iranische Banken am Samstag um 16:00 Uhr vom System abschneiden werde, um den von den USA/EU verhängten Sanktionen gegen den Iran Rechnung zu tragen. Dieser Schritt wird den Iran finanziell isolieren, da er den Geldverkehr über die offiziellen Bankenkanäle fast unmöglich macht.

Betroffen davon ist vor allem die Ölindustrie, aber es macht auch den Iranern das Leben schwer, die im Ausland leben und Geld nach Hause überweisen. Der Sanktionsexperte Mehrdad Emadi meint: ” Wenn man die SWIFT-Instrumente nicht mehr nutzen kann, bedeutet dies dasselbe, wie wenn man als Geschäftsreisender seinen Pass verliert.

Fast alle Banktransaktionen laufen über SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), der Gesellschaft, die das Finanzsyswtem zusammenhält. SWIFT ist eine 1973 gegründete, internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die ein Telekommunikationsnetz (das SWIFT-Netz) für den Nachrichtenaustausch zwischen den Mitgliedern betreibt. Im Aufsichtsrat der SWIFT sind die Notenbanken Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Kanadas, der Niederlande, Schwedens und der Vereinigten Staaten vertreten, also alle wirtschaftlich bedeutsamen Kolonien der City of London.

Die Ankündigung fällt mit Nachrichten zusammen, nach denen große Geldwechselhäuser in den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten in den letzten Wochen den Handel mit dem iranischen Rial eingestellt haben. Dies vermindert die Fähigkeit des Iran weiter , Handel zu treiben und an harte Währungen zu kommen. Schon vorher waren Irans Handelsmöglichkeiten durch die US-Geldwäschegesetze eingeschränkt worden, welche es für Banken in aller Welt zum Risiko werden ließ, mit dem Iran Handel zu treiben oder Handelsgeschäfte zu finanzieren.

Die US-Geldwäschegesetze sind ohnehin nur dazu da, ausländische Firmen und Banken von einem “Geschäft” fernzuhalten, das US-Großbanken in Verbindung mit der CIA gerne selbst machen, denn US-Banken spielen eine bedeutende Rolle beim Drogenhandel und bereichern sich bei der Geldwäsche.

Während einer 22-monatigen Untersuchung, die durch Agenten der US Drug Enforcement Administration, des Internal Revenue Service und anderer Behörden durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass Kokainschmuggler ein Flugzeug mit Geld gekauft hatten, das vorher in einer der größten Banken der USA gewaschen worden war, nämlich in der Bank Wachovia. Laut einem Artikel in der August 2010-Ausgabe der Zeitschrift Bloomberg Markets steht neben Wachovia auch die Bank of America mit der Wäsche von Drogengeldern in Verbindung.

Wachovia wurde beschuldigt, die Geldwäschegesetze verletzt zu haben und dabei die Summe von  380 Milliarden Dollar gewaschen zu haben, was einem Drittel des mexikanischen Sozialprodukts entspricht. Außer dass Wachovia lächerliche 160 Millionen Dollar Strafe zahlen musste, passierte nichts. Gegen keinen der Verantwortlichen wurde vorgegangen.

Quellen:

http://www.bbc.co.uk/news/business-17390456

http://www.politaia.org/kriege/drogenkrieg-in-mexiko-und-die-bankster-politaia-org/

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