Iran will „kaum ablehnbare Lösung“ für Syrien-Krise anbieten

Kommentar: Die Syrien-Krise wird wohl ein Hautthema der Konferenz der Blockfreinen Staaten, die ausgerechnet unter dem Vorsitz des Irans vom 29. bis 31. August in Teheran stattfindet.  Interessant ist, dass gegen den Widerstand der USA und Israels auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach Teheran reist, um mit  Ajatollah Ali Khamenei, sowie Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu sprechen. Auch Ägyptens neuer Präsident Mohammed Mursi will nach Jahrzehnten diplomatischer Eiszeit in den Iran reisen.

Israels Premierminister Netanjahu schäumt.

Interessant ist weiterhin, dass Russland seinen Schiffsverband im Mittelmeer, für den drei russische Flotten (die Nord-, die Ostsee- und die Schwarzmeerflotte) ihre Schiffe bereitgestellt hatten, plötzlich aufgelöst hat.

Vor diesem Hintergrund will nun der Iran eine “kaum ablehnbare  Lösung” für Syrien anbieten. Was könnte die westliche Mafia dazu bewegen, auf die Balkanisierung Syriens zu verzichten und eine Lösung zu akzeptieren, die vom Iran kommt, von dem Staat, der als nächstes auf der Abschussliste der Verrückten steht?

[Kommentar Ende]

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MOSKAU, 24. August (RIA Novosti).

Angesichts der andauernden Gewalt in Syrien hält der Iran ein eigenes Konzept für die Belegung des Konfliktes parat und will es beim bevorstehenden Blockfreien-Gipfel in der nächsten Woche in Teheran unterbreiten.

Das iranische Angebot sei sehr realistisch, die Kritiker würden es schwer haben, es abzulehnen, sagte Außenminister Ali Akbar Salehi nach Angaben der Internetzeitung Al-Quds al-Arabi. Der Minister ging nicht auf Details ein, betonte jedoch, dass Teheran die syrische Regierung um Präsident Baschar al-Assad unterstütze und dass die Krise durch Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition beigelegt werden könne.

Der Iran sei bereit, Vertreter der beiden Konfliktparteien zu Verhandlungen einzuladen, sagte Salehi. Ein bedeutender Teil der Opposition stimme derartigen Verhandlungen zu.

Zum 16. Gipfel der Blockfreien-Bewegung, der vom 26. bis 31. August in der iranischen Hauptstadt stattfindet, werden Vertreter aus 120 Ländern erwartet. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine Teilnahme angekündigt.

http://de.rian.ru/politics/20120824/264260502.html

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