ISIS plant in den Libanon einzufallen

Eine libanesische Zeitung  berichtet, dass der militante Islamische Staat im Libanon ein “Islamisches Emirat” errichten will. IS-Extremisten sollen weiterhin planen, in Beirut Selbstmordanschläge auszuführen.

Der Islamische Staat (IS, vorher ISIS oder ISIL) bereiten militärische Pläne vor, um im Libanon schon sehr bald ein “Islamisches Emirat” ins Leben zu rufen. Dies berichteten Sicherheitskräfte der libanesischen Zeitung Daily Star. Die Dschihadisten wollen ein Militärkomitee einrichten, welches die “Libanesischen Angelegenheiten” betreut, wobei es den Libanon als Teil des Islamischen Staates betrachtet. Im Juni 2014 hatte der Chef der Dschihadisten Abu Bakr al-Baghdadi die vom IS besetzten Gebiete (die von Aleppo in Syrien bis in die irakische Provinz Diyala reichen) zum einem “Kalifat” des Islamischen Staates deklariert. Anbar-Provinz

Nun ist der “Kalif von Bagdad”, wie aus Dokumenten des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervorgeht, ein Agent des MOSSAD. Und die gedungenen Mordgesellen in den Reihen des Islamischen Staates (alias Al-Nusra-Front, Al-Kaida usw.) haben wohl auch nicht viel mit dem Islam am Hut, dafür aber umso mehr mit dem Geschäft, z. B. wenn es um das Ausschlachten von Menschen für den Organhandel geht.

Präsident Putin ist zunehmend besorgt über Israels Intensivierung der Unterstützung für ISIS, einschließlich des heutigen Abschusses einer syrischen MIG-21 zwischen Daara und den ISIS-Nachschublinien durch das Dreiländereck Israel, Syrien und Jordanien. Man geht davon aus, dass ISIS-Dschihadisten und Waffen  auf sorgfältig gekennzeichneten Autobahnabschnitten innerhalb Israels angelandet werden (so berichten gut informierte Kreise). Diese Straßen, die als Landebahnen konzipiert sind, sind abgesperrt, um die Landung von C130-Transportmaschinen zu ermöglichen. Dieselben Flugzeuge fliegen nach Libyen, um Waffen und Kämpfer an Bord zu holen, landen Personal zur Infiltration über Jordanien an, und fliegen dann weiter, um Nachschub für die ISIS-Kämpfer außerhalb von Kobani und Kirkuk zu liefern.” http://www.politaia.org/israel/obama-legt-brisantes-dokument-vor-netanjahus-besuch-offen/

Aber zurück zum Libanon:

Da trifft es sich gut, dass Israel und seine Vasallen schon lange planen, den Libanon von der Landkarte zu löschen. Und bevor sich die Israelis – wie 2006 – wieder eine blutige Nase holen, läßt man die Drecksarbeit lieber gleich den IS machen, denn dafür ist der ja “gegründet” worden.Qalamoun

Der Islamische Staat fordert von den übrigen Terroristen in Nordsyrien, ihn bei der Invasion des Libanon zu unterstützen. Die libanesische Zeitung berichtet weiter, dass der Aufbau des ISIS-Kommandos für das “Libanesische Emirat” von einem Syrer namens Khalaf al-Zeyabi Halous (mit dem Codenamen Abu Musaab Halous) geleitet wird. Er soll eine Schlüsselrolle bei der Einnahme der nordsyrischen Provinz Racqa im Jahre 2013 gespielt haben. Ob der Syrer Halous so syrisch ist, wie Al Baghdadi irakisch ist, muss dahingestellt werden.

Qalamoun regionErst kürzlich soll Halous die IS-Kommandeure in der Region Qalamounan an der syrisch-libanesischen Grenze besucht haben, um über den Aufbau der Sicherheits- und Militärverbände an der Grenze zu diskutieren. Die Quellen von Daily Star meinten jedoch, das Unternehmen könnte zum Scheitern verurteilt sein, weil es “von regionalen Mächten, welche den IS unterstützen” nicht gewollt sei.

Der Bericht legte auch offen, dass eine einflußreiche Partei im Libanon erfahren habe, dass die Dschihadisten Selbstmordattentäter rekrutieren würden, die auf “schiitische Menschenansammlungen in Beirut und in den südlichen Vorstädten”, aber auch auf französische und westliche Ziele angesetzt seien. Im Besonderen sei die iranische Botschaft in Beirut für einen Anschlag prädestiniert. Die iranische Botschaft wurde schon im November 2013 Ziel von Extremisten. Der Selbstmordanschlags forderte 23 Todesopfer und mindestens 160 Verletzte.

Die libanesischen Sicherheitskräfte  sind in den letzten Monaten in Alarmbereitschaft. Der Chef des libanesischen Direktorats für Allgemeine Sicherheit (DGS), Generalmajor Abbas Ibrahim, warnte im Januar, dass die Anzahl der Terroristen an der Grenze ansteige und es zu Einfällen der Dschihadisten auf libanesisches Gebiet gekommen sei.

Wer sind diese Mächte in der Region, die den IS unterstützen, aber das Libanon-Unternehmen ablehnen? Unter ihnen könnte sich Saudi-Arabien befinden, das nach dem Tod König Abdullahs alles andere brauchen kann, als Unruhe unter den Schiiten im eigenen Land.

Quellen:

http://www.veteranstoday.com/2015/02/24/isis-plans-to-capture-lebanese-territories/

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen