Israel will russische S-300-Raketen in Syrien neutralisieren

Fla-Raketensystem S-300

TEL AVIV, 30. Mai (RIA Novosti).

Israel kann nichts gegen Lieferungen der russischen Fla-Raketen S-300 an das Assad-Regime tun, will diese aber laut Medien außer Gefecht setzen, sobald sie in Syrien angekommen sind.

Israel wolle die Raketensysteme „neutralisieren“, nachdem sie in Syrien eingetroffen seien, aber noch bevor sie in den Dienst gestellt wurden, berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten, die an einem Briefing mit dem Vorsitzenden des israelischen Sicherheitsrats Yaakov Amidror teilgenommen haben.

In dem Artikel, zu dem es bislang keine offizielle Reaktion gibt, zitiert die Zeitung Regierungschef Benjamin Netanjahu, der bei einem Treffen mit EU-Außenministern die S-300 als eine „ernsthafte Bedrohung“ für Israel bezeichnet haben soll. Laut Netanjahu wird Israel nicht die Hände in den Schoß legen.

Das israelische Militär befürchtet, dass Syrien mit den russischen S-300-Luftabwehrsystemen den ganzen Luftraum von Israel kontrollieren könnte.
Die israelische Luftwaffe hat im Januar und Mai laut Medienberichten Angriffe auf Militäranlagen in dem benachbarten Bürgerkriegsland geflogen, um ein Gelangen der Waffen in die Hände von Extremisten zu verhindern.

Im Mai reiste Netanjahu nach Russland, wo er offenbar vergebens versuchte, die russische Führung von den Raketen-Lieferungen an Syrien abzuhalten. Diese Woche teilte der syrische Präsident Baschar al-Assad mit, sein Land habe bereits erste Flugabwehraketen S-300 aus Russland erhalten.

http://de.rian.ru/politics/20130530/266215365.html

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