Israelisch-saudisches Zusammenspiel führt in die Sackgasse

New York Times: Israel provoziert den nächsten Krieg

Die Pläne Saudi-Arabiens und Israels, Syrien und den Nahen und Mittleren Osten zu destabilisieren, sind aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der Region und darüber hinaus zum Scheitern verurteilt, berichtet der Politikanalyst Gordon Duff der iranischen Presseagentur Press TV.

In einem Interview am letzten Freitag verwies Gordon Duff auf die Verschwörung zwischen Riad und Tel Aviv, in Syrien und im ganzen Nahen und Mittleren Osten Krisen auszulösen und sagte: “Diese Liebesbeziehung zwischen den Saudis und den Israelis wird die laufenden Veränderungen im Nahen und Mittleren Osten nicht beeinträchtigen.”

Er hob die wachsende Kritik in den USA an den israelischen Maßnahmen gegenüber Palästina hervor; weiterhin seien die Aussichten auf ein Auftauen der Beziehungen zwischen Teheran und Washington, die militärischen Siege der syrischen Armee über die vom Ausland finanzierten Militanten im Land und dem neuen amerikanisch-russische Standpunkt in der Syrienfrage Anzeichen dafür, dass das Szenario einer [weiteren] Destabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens “zu nichts führen werden”.

Diese Anmerkungen sind vor dem Hintergrund der Berichte über die saudischen Pläne zur Unterstützung der sogenannten Übergangsregierung in Syrien und der US-Kritik an der ungehemmten israelischen Siedlungsexpansion in den besetzten palästinensischen Territorien zu sehen.

Saudi-Arabien hat angeblich 300 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die sogenannte Übergangsregierung in Syrien zu finanzieren, welche von der aus dem Ausland gesponserten Opposition aufgestellt werden soll.

Der Plan aus Riad wurde trotz der  russisch-amerikanischen Initiative für eine internationale Syrien-Konferenz lanciert, die als Folgekonferenz der früheren [gescheiterten] Syrien-Konferenz im Juni 2012 dienen soll.

In der Zwischenzeit haben Israel und Saudi-Arabien große Anstrengungen unternommen, um ein potentielles Abkommen zwischen dem Iran und den 6 großen Weltmächten bezüglich Teherans Nuklearprogramm zu sabotieren.

Während beide Seiten ihre Zufriedenheit über den “substantiellen Fortschritt” während der Genfer Gespräche und ihren Optimismus über ein in naher Zukunft zu erreichendes Abkommen äußerten, warnte Israel mehrmals vor den Konsequenzen eines solchen Abkommens und drohte eine einseitige Aktion gegen den Iran an.

Mittlerweile gehen Beobachter davon aus, dass das geplante französisch-saudische Waffengeschäft und der Druck aus Israel die Hauptgründe dafür waren, dass Paris gegen das Nuklearabkommen stimmte, das in den jüngsten Genfer Gesprächen  kurz vor dem Abschluß stand.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den sechs Staaten soll ab 20. November wieder in Genf stattfinden.

http://www.veteranstoday.com/2013/11/16/saudi-israeli-liaison-will-come-to-nothing-duff/

 

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