Japan bereit zum Bau von Atomkraftwerken in Iran

Teheran (IRNA) Der Sprecher des japanischen Außenministeriums hat das Interesse seines Landes zum Bau Atomkraftwerken in Iran betont.

Kuiji Mizoshima, der den japanischen Außenminister auf seiner Irfan-Reise begleitet, sagte am Sonntag bei einer Pressekonferenz: Sobald der Atomkonflikt beigelegt und Besorgnisse aus dem Weg geräumt sind, sei Japan bereit, in Iran AKWs zu bauen, sofern entsprechende Anträge vorgelegt werden. Mizoshima sagte: Iran und Japan betreiben traditionell gute Beziehungen. Tokio sieht in den Beziehungen zu Teheran eine große Bedeutung, da es sich um eines der Schlüsselländer in der Region handelt. Er sprach ferner Verhandlungen zwischen Iran und Japan über das Problem des Urumieh-Sees an. Japan ist bereit, dieses Umweltproblem in  Iran gemeinsam zu lösen. Dazu soll zunächst ein Expertenteam aus Japan die Lage vor Ort untersuchen.

http://german.irib.ir/nachrichten/inland/item/231349-japan-bereit-zum-bau-von-atomkraftwerken-in-iran

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urmia-seeDer Urmiasee ist der größte Binnensee des Iran.

An dem See liegt die Stadt Urmia. Der Name Urmia leitet sich von den syrisch-aramäischen Wörtern ur für „Stadt“ und mia für „Wasser“ ab und bedeutet Stadt am Wasser.

Der See ist 140 km lang, 55 km breit und hat eine Fläche von 5.470 km² (zehnmal größer als der Bodensee) bei einer durchschnittlichen Tiefe von nur rund 7 m. Der tiefste Punkt ist 16 m tief. Sein Wasserspiegel liegt auf 1.280 Metern über NN. Der Salzgehalt des Sees beträgt bis zu 30 Prozent, was etwa dem Salzgehalt des Toten Meeres entspricht. Neuere Messungen von 1999 zeigen aber eine Salinität von 21 bis 23 Prozent an. Er bietet damit so gut wie keinen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Dem hohen Salzgehalt trotzen allerdings Salinenkrebse. Der See hat keinen Abfluss und bildet – ähnlich wie der in der Türkei liegende Vansee – einen riesigen Steppensee. An seinen Ufern finden sich häufig Salzablagerungen. In ihm befinden sich 102 Inseln. Der See entwässert ein Gebiet von 51.000 km². Der größte Zulieferer ist der Zarrine-Rūd, der im Süden in den See mündet, gefolgt vom Aji Chay, der in den östlichen Teil mündet. Daneben gibt es noch 13 größere andere Zuflüsse und weitere Bäche. Durchschnittlich nimmt der See pro Jahr 6,9 km³ Wasser auf. Der See zählt zu den endorheischen Gewässern (mündet nicht in ein Meer). Durch Änderung des Miniklimas und Aufstauung der Zuflüsse sinkt der Wasserpegel in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Urmiasee

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